Technik

Audi: Das Center für die Rennwagen-Entwicklung steht

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      Die Audi AG stärkt ihre Präsenz in der Region Ingolstadt und hat nach nur zwei Jahren Bauzeit das Hightech-Areal «Neuburg» in Betrieb genommen. Unter einem Dach befinden sich das Kompetenz-Center Motorsport mit «Audi Sport Customer Racing», das «Driving Experience Center» sowie Funktionen der Technischen Entwicklung. In «Neuburg», rund 20 Kilometer westlich vom Stammsitz Ingolstadt, arbeiten künftig 460 Angestellte.

       

      Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg sieht «Audi Neuburg» als strategisch wichtigen Standort im weltweiten Entwicklungsnetzwerk. «Hier entwickeln und bauen wir unsere Hochleistungs-Rennwagen. Die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Audi-Rennmotoren-Entwicklung in Neckarsulm und «Audi Sport» in Neuburg ist ein Beispiel dafür, wie «Vorsprung durch Technik» entsteht.»

       

      Im neuen Kompetenz-Center konzentriert «Audi Sport» seine Aktivitäten. Der moderne, 300 Meter lange und 100 Meter breite Gebäudekomplex umfasst Werkstatt, Prüfstand- und Lager-Logistik-Halle sowie den Haupttrakt mit den Entwicklungsbüros. Die multifunktionalen Gebäude folgen dem Prinzip der kurzen Wege. So befinden sich die Entwicklungsbüros auf der gleichen Etage wie die Werkstätten. Hier entwickelt «Audi Sport» Technologien für Rennfahrzeuge – auch, um sie für einen möglichen Serieneinsatz vorzubereiten.

       

      «Neuburg» ist die Schnittstelle zur Sport-Motorenentwicklung im Werk Neckarsulm. Dort konstruieren und montieren Audi-Ingenieure und -Techniker die Rennmotoren. Auf modernen Motorenprüfständen in Neuburg erprobt Audi die Aggregate nahezu unter Realbedingungen. Die Inbetriebnahme der Rennwagen findet unter anderem auf der 3,4 Kilometer langen Strecke statt. «Audi Sport» organisiert und koordiniert ab Ende Oktober von Neuburg aus die Werksaktivitäten für die weltweiten Renneinsätze der DTM und der World Endurance Championship (WEC) mit den legendären 24-Stunden Rennen von Le Mans – insgesamt etwa 20 Rennen in zwölf Ländern pro Jahr.

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