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    Cupra-Rückruf: Fehlerhafte Gurtbefestigung bei Terramar und Raval

Dennis Schneider (Text)

Weltweit sind laut KBA 10’151 Fahrzeuge potenziell betroffen. Eine fehlerhafte Befestigung kann die Schutzwirkung der vorderen Sicherheitsgurte beeinträchtigen. Der Schweizer Umfang ist bislang unbestätigt.

Ein Sicherheitsgurt soll halten. Eine bescheidene Erwartung. Bei bestimmten Cupra Terramar und Raval muss nun die Werkstatt prüfen, ob die Befestigung stimmt. Ein Fehler am unteren Verankerungspunkt der vorderen Gurte kann deren Rückhaltewirkung bei einem Unfall beeinträchtigen.

Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nennt weltweit 10’151 potenziell betroffene Fahrzeuge, davon 1’936 in Deutschland. Der gemeinsame Rückrufeintrag umfasst den Produktionszeitraum vom 7. Juni 2025 bis zum 3. September 2026. Eine Aufteilung nach Modell fehlt; nicht jedes in diesem Zeitraum gebaute Exemplar ist zwangsläufig betroffen.

Die am 5. Oktober 2026 veröffentlichte Aktion trägt die KBA-Referenz 17072R und den Herstellercode 69C8. Die Werkstätten kontrollieren die vorderen Gurte und ersetzen sie bei Bedarf. Angaben zur genauen Montageabweichung und zu bekannten Schadenfällen fehlen.

Bei anderen Marken des Volkswagen-Konzerns gab es zuletzt Rückrufe wegen korrosionsgefährdeter Befestigungsschrauben am Lenkgetriebe. Die Gurtkampagne ist ein separater Vorgang. Eine gemeinsame technische Ursache ist nicht belegt.

Für die Schweiz liegt bislang keine bestätigte Stückzahl vor. Halter können beim Cupra-Servicepartner anhand der Fahrzeugidentifikationsnummer abklären lassen, ob ihr Auto betroffen ist.

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