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Automobil

VW Golf GTI: Ein halbes Jahrhundert Karo, Kraft, Kompressor und Kult

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Kategorie: Automobil
16. Juni 2026
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    VW Golf GTI: Ein halbes Jahrhundert Karo, Kraft, Kompressor und Kult

  • Dazwischen liegt ein halbes Jahrhundert: Links der GTI der ersten Generation, noch leichtfüssig, kantig und mit 110 PS als freche Sondernummer gestartet. Rechts die aktuelle achte Generation – kräftiger, digitaler und deutlich erwachsener.
    1976 trat der erste GTI als kompaktes Versprechen an – 110 PS, wenig Gewicht, roter Grillrahmen, Karo-Sitze und ein Schaltknauf wie ein Golfball. Ein Auto für den Weg zur Arbeit, das auf dem Heimweg plötzlich den Klausenpass suchte.
    Golf GTI der zweiten Generation im Element: leicht eingelenkt, etwas Staub am Heck, die Zusatzscheinwerfer im Grill wie wache Augen. Hier fährt kein braver Kompakter zum Bäcker, sondern einer, der die Landstrasse noch als Turngerät versteht.
    Der aktuelle GTI zeigt, wie weit die Idee seit 1976 gereift ist: fünf Türen, viel Technik, scharfe Linien und der rote Faden im Grill. Aus dem einstigen Lausbuben ist ein digitaler Sportsfreund geworden.
    GTI Edition 50 von hinten: breite Schultern, vier Endrohre, roter Lack und genug Schwarzglanz. Zum Jubiläum zeigt das Sondermodell, das aus ihm einernst gemeinter Geburtstagsgast geworden ist.
    Kleines Detail, klare Ansage: Das «Edition 50»-Logo am Dachspoiler markiert den stärksten Serien-GTI aller Zeiten. Ein dezenter Hinweis also – sofern man bei 325 PS und Jubiläumsdekor noch von dezent sprechen möchte.

Das erste Mal, als ich den Golf GTI erfahren konnte, war 1976. Also genau in jenem Jahr, in dem er das Licht der Autowelt erblickte – nicht mit Trommelwirbel und rotem Teppich, sondern eher mit hochgezogener Augenbraue und der Frage: Braucht es das wirklich, einen Golf mit Pfeffer im Auspuff? Ein Freund der Familie hatte einen.

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Der nächste M3 lädt Strom, aber BMW zieht den Stecker beim Benziner noch nicht

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Kategorie: Automobil
15. Juni 2026
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    Der nächste M3 lädt Strom, aber BMW zieht den Stecker beim Benziner noch nicht

  • Scharfe Front, flache Niere, gelbe M-Lichtsignatur: Das BMW M Concept Neue Klasse zeigt, wie aggressiv die elektrische M-Zukunft auftreten soll.
    Noch ist es ein Concept Car, doch die Botschaft ist klar: Diese Silhouette wirkt weniger wie Designübung, sondern wie ein ziemlich konkreter Vorbote des nächsten M3.
    Breite Radhäuser, Zentralverschlussrad und tief gezogene Front: BMW übersetzt M-typische Rennstrecken-Optik in die Sprache der Neuen Klasse.
    Von oben wirkt das Konzept fast nüchtern. Doch die breite Spur, das schwarze Dach und die kompakte Statur verraten: Hier geht es nicht um Effizienzromantik.
    Reduziert, digital, fahrerorientiert: Im Cockpit soll die Neue Klasse nicht zur Lounge werden, sondern zum Werkzeug für Tempo und Präzision.
    Der elektrische M der Zukunft setzt auf vier Motoren, 800-Volt-Technik und radindividuelle Steuerung. Die grosse Frage bleibt: Fühlt sich das noch nach M an?
    Frontalangriff auf alte Gewissheiten: Mit «Sharknose», gelben Leuchten und flacher Niere will BMW beweisen, dass M auch ohne Auspuffrohre böse schauen kann.
    Le Mans als Bühne, Monza Red als Ansage: Das Concept Car inszeniert den Wandel nicht leise, sondern mit ziemlich breitem Pinsel.
    Auch von hinten verzichtet BMW auf falsche Zurückhaltung. «Ducktail-Spoiler», Lichtband und Diffusor sollen zeigen: Elektro heisst hier nicht brav.
    Die Rennstrecke bleibt Teil der Erzählung. Nur kommt der nächste grosse M-Impuls nicht mehr aus sechs Zylindern, sondern aus Hochvolt und Software.
    Die Front im Dunkeln macht klar, wohin BMW M visuell will: weniger klassische Niere, mehr Lichtsignatur, mehr Tiefenwirkung, mehr Drama.
    Vier Schalensitze, Fünfpunktgurte und kräftige M-Farben: Der Innenraum spielt nicht Business-Class, sondern Trackday mit Zulassungshoffnung.
    Auf der Start-Ziel-Geraden wirkt das Concept Car fast seriennah. Genau das macht den Auftritt spannend: Die elektrische M-Zukunft ist nicht mehr weit weg.
    Das Dach trägt die M-Farben als grafisches Statement. Ein kleines Detail, aber ein klares Signal: Die Neue Klasse soll ihre Herkunft nicht verstecken.
    Die alte M-Welt lebte vom Klang. Die neue muss über Fahrdynamik, Traktion und Präzision überzeugen. BMW weiss: Genau dort wird es ernst.

BMW nimmt ausgerechnet Le Mans als Bühne für einen Ausblick auf die Zukunft von M. Dort, wo Benzin, Bremsstaub und Langstreckenmythos traditionell dichter in der Luft liegen als Vernunftargumente in Elektrodebatten, zeigt die Marke das BMW M Concept Neue Klasse. Ein Serienauto ist es noch nicht. Ein harmloses Schaustück aber auch nicht.

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Zeekr X: Das Update bringt mehr als Kosmetik

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Kategorie: Automobil
10. Juni 2026
  • Äusserlich bleibt der Zeekr X seinem klar gezeichneten Auftritt treu. Unter dem Blech legt das Modelljahr 2026 jedoch spürbar nach: Die stärkste Allradversion bringt es neu auf 496 PS.
    Das Update soll nicht nur auf der Überholspur überzeugen. Mit grösserem Kofferraum, zusätzlichen Ablagen und zwei kabellosen Ladeflächen gewinnt der kompakte Elektro-SUV auch im Alltag an Format.

Zeekr frischt den kompakten Elektro-SUV X zum Modelljahr 2026 auf. Äusserlich bleibt das Modell weitgehend vertraut, technisch fällt die Überarbeitung jedoch umfangreicher aus. Mehr Leistung, kürzere Ladezeiten und ein praktischerer Innenraum sollen den Zeekr X im wachsenden Feld der elektrischen Kompakt-SUV konkurrenzfähig halten.

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Abenteuer-Jeep im City-Format: Mit Mont-Blanc-Fantasien serienmässig

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Kategorie: Automobil
09. Juni 2026
  • In der Ausführung «The North Face» trägt der Avenger seine Abenteuerpose selbst im Stand überzeugend zur Schau – in «Snow White» mit schwarzem Dach und gelben Akzenten wirkt das kleine SUV fast so, als würde gleich der nächste Schotterweg rufen.
    In der Seitenansicht zeigt der Avenger seine kompakte, klare Linie – urban im Format, mit robusten Beplankungen und Offroad-Anmutung, aber ganz auf den europäischen Alltag zugeschnitten.
    Auch aus der schrägen Heckperspektive wirkt der smarte Jeep erstaunlich stämmig: schwarzes Dach, kräftige Beplankungen und der 4xe-Schriftzug setzen klare Signale in Richtung Abenteuer, ohne die Stadttauglichkeit zu verleugnen.
    Das Heck des Avenger bleibt schlicht und markentypisch aufgeräumt, der 4xe-Schriftzug verweist auf den elektrifizierten Allradantrieb, während die breite Spur dem kleinen Jeep einen erfreulich soliden Stand verleiht.
    Im Innenraum setzt der Jeep Avenger 4xe The North Face auf topografische Linien, robuste Materialien und gelbe Akzente an den bequemen Sitzen – eine aufgeräumte, wenn auch kunststoffgeprägte Abenteuerkulisse.
    Über den Schalter «Drive Mode» in der Mittelkonsole lassen sich die verschiedenen Fahrprogramme des Selec-Terrain-Systems anwählen, mit denen Leistung, Gasannahme und Traktion dem Untergrund angepasst werden.
    Zum Auftritt des Sondermodells gehört auch dieses Expeditions-Set mit Zelt, Flasche und Basislagerbox – praktisches Zubehör für alle, die das Abenteuer nicht nur im Prospekt suchen wollen.

Der Jeep Avenger 4xe 1.2 MHEV in der Sonderausführung «The North Face» ist ein Auto, an dem sich anschaulich erklären lässt, wie modernes Marketing im Automobilbau heute funktioniert. Denn diese Kooperation ist ein sauber kalkulierter Schulterschluss zweier Marken, die seit Jahren dasselbe Lebensgefühl verkaufen: Freiheit, Outdoor, Abenteuer – nur in unterschiedlicher Verpackung.

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Der stärkste Audi aller Zeiten: Nuvolari mit 1001 PS

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Kategorie: Automobil
08. Juni 2026
  • Breite Schultern, schmaler Blick: Die Front des Audi Nuvolari wirkt bewusst reduziert und beinahe martialisch. Hinter dem flachen Zweisitzer steckt der stärkste Serienantrieb, den Audi je gebaut hat.
    Aus der Vogelperspektive wird die Mittelmotor-Architektur besonders deutlich. Die dunklen Luftöffnungen und präzise gesetzten Flächen sind nicht blosse Dekoration, sondern Teil des ausgeklügelten Thermomanagements.
    Kein nostalgischer R8-Aufguss: Der Nuvolari zeichnet die Audi-Supersportwagen-Idee neu. Die Farbe Titanium, scharf geschnittene LED-Leuchten und sichtbare Aerodynamik-Elemente geben dem seriennahem Prototyp einen eigenständigen Auftritt.
    Das Heck folgt keiner modischen Pflichtübung, sondern der Physik. Diffusor, Luftauslässe und der adaptive Heckflügel sollen den Nuvolari bei hohem Tempo stabil auf der Strasse halten.
    Flach, breit und kompromisslos auf Leistung getrimmt: In der Draufsicht zeigt sich die klare Linienführung der Carrosserie. Zahlreiche Exterieur-Bauteile bestehen aus carbonfaserverstärktem Kunststoff.
    Die Heckansicht bleibt nüchtern und technisch geprägt. Hinter den Sitzen arbeitet ein Vierliter-V8-Biturbo, unterstützt von drei Elektromotoren und einem intelligent geregelten quattro-Antrieb.
    Das Cockpit konzentriert sich auf das Wesentliche: Fahrer, Lenkrad und Fahrbahn. Digitale Anzeigen, physische Bedienelemente und hochwertige Materialien sollen Bedienung und Konzentration verbinden.

Wer Audi nach dem Ende des R8 bereits aus der Liga der Supersportwagen verabschiedet hatte, muss den Abgesang vertagen. Mit dem Nuvolari meldet sich die Marke zurück – und zwar nicht mit einem nostalgischen Aufguss, sondern mit dem stärksten und schnellsten Serienfahrzeug, das Audi je gebaut hat.

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Lotus Eletre X: Der elektrische SUV mit eingebauter Reserve

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Kategorie: Automobil
03. Juni 2026
  • Homeslider Text:

    Lotus Eletre X: Der elektrische SUV mit eingebauter Reserve

  • Kraftvoller Auftritt vor rauer Kulisse: Der neue Lotus Eletre X verbindet die Präsenz eines grossen SUV mit einem Antriebskonzept, das auf lange Strecken zielt.
    Die Reserve fährt mit. Während die Elektromotoren den Vortrieb übernehmen, sorgt ein 2,0-Liter-Verbrennungsmotor als Generator bei Bedarf für zusätzliche Reichweite.
    Mehr als ein elektrischer Schönwetter-SUV: Mit bis zu 350 Kilometern rein elektrischer Reichweite und mehr als 1200 Kilometern Gesamtreichweite soll der Eletre X auch lange Etappen gelassen bewältigen.
    Im Innenraum zeigt sich der Eletre X von seiner komfortablen Seite. Hochwertige Materialien, grosszügige Sitze und eine aufgeräumte Mittelkonsole unterstreichen den Anspruch als Reisesportwagen im SUV-Format.
    Auch im Fond geht es nicht um Verzicht. Der Eletre X soll hohe Leistung und Langstreckentauglichkeit mit jenem Komfort verbinden, den man in dieser Klasse längst erwartet.

Lotus erweitert seine Modellpalette um eine ungewöhnliche Mischung aus Elektroauto und Langstrecken-SUV. Der neue Lotus Eletre X ist der erste Vertreter der markeneigenen X-Hybrid-Architektur.

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Weniger Ballast, mehr Biss: Lotus legt beim Emira nach

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Kategorie: Automobil
01. Juni 2026
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    Weniger Ballast, mehr Biss: Lotus legt beim Emira nach

  • Mehr Biss, ohne ins martialische Kostümfach zu greifen: Der Lotus Emira 420 Sport erhält einen neuen Frontsplitter, grössere Lufteinlässe und eine gezielt überarbeitete Aerodynamik.
    Orange steht ihm gut: Im neuen Spitzenmodell arbeitet ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor von AMG mit 422 PS und 500 Newtonmetern Drehmoment.
    Auch von oben gibt es Neues zu entdecken. Erstmals bietet Lotus für den Emira ein herausnehmbares, getöntes Glasdach an, das sich hinter den Sitzen verstauen lässt.
    Weniger Gewicht, mehr Präzision: Mit dem optionalen «Lightweight Handling Pack» wird der Sportwagen um 25 Kilogramm leichter und erzeugt zugleich 25 Kilogramm zusätzlichen Abtrieb.

Lotus schärft den Emira nochmals nach. Mit dem neuen Lotus Emira 420 Sport stellen die Briten die bislang stärkste, leichteste und aerodynamisch ausgefeilteste Variante ihres Mittelmotorsportwagens vor.

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Wenn Ferrari leise wird, wird es laut

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Kategorie: Automobil
27. Mai 2026
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    Wenn Ferrari leise wird, wird es laut

  • Der Ferrari Luce tritt nicht als klassischer Flachmann auf, sondern als neuer Typ aus Maranello: elektrisch, höher gebaut, ungewohnt still – und genau deshalb für viele Puristen schwer verdaulich.
    Zwischen moderner Architektur und gedämpftem Auftritt zeigt der Luce, wohin Ferrari mit seinem ersten Stromer will: weg vom reinen Sportwagenreflex, hin zu einem elektrischen Luxus-GT mit eigenem Anspruch.
    Die Seitenansicht macht den Bruch am deutlichsten sichtbar: lange Dachlinie, fünf Plätze, kräftige Flanken – der Luce will mehr sein als ein Ferrari mit Batterie. Er will eine neue Gattung sein.
    Am Heck bleibt das Cavallino zwar präsent, doch die Debatte ist längst entfacht: Für frühere Ferrari-Grössen wie Luca di Montezemolo steht mit dem Luce nicht weniger als der Mythos der Marke zur Diskussion.
    Innen zeigt Ferrari eine neue Form von Alltagstauglichkeit: Der Luce ist der erste Ferrari mit fünf Sitzplätzen – ein Detail, das technisch nüchtern klingt, emotional aber fast schon revolutionär ist.
    Das Cockpit verbindet Ferrari-Inszenierung mit digitaler Zurückhaltung: weniger Oper, mehr Lounge. Ob daraus echte Emotion entsteht, ist die grosse Frage dieses historischen Elektro-Debüts.

Ferrari kann Lärm. Ferrari kann Mythos. Ferrari kann grosse Auftritte. Nun will Ferrari auch leise können – und genau da beginnt das Problem. Mit dem Luce hat die Marke aus Maranello ihren ersten vollelektrischen Wagen vorgestellt.

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Puck, Publikum, Premiere: Skodas neuer Stromer spielt gross auf

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Kategorie: Automobil
22. Mai 2026
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    Puck, Publikum, Premiere: Skodas neuer Stromer spielt gross auf

  • Bunte Kulissen, grosse Bühne und mittendrin der neue Epiq: In der Umweltarena Spreitenbach inszenierte Skoda die Weltpremiere seines neuen Elektro-SUVs als Show-Event. Unter dem . . .
    . . . Motto «Oooh that’s Epiq» rollte das Kompakt-SUV vor internationaler Presse ins Rampenlicht. Journalisten aus mehr als 20 Ländern verfolgten die spektakuläre Präsentation.
    Die Version «First Edition» soll ab Herbst als elektrisches Einstiegsmodell in der Schweiz erhältlich sein. Das Modell kombiniert zusätzliche Ausstattung mit . . .
    . . . dem stärksten Antrieb der Baureihe und fällt, wie alle seine Schwestermodelle, am Heck durch Leuchten auf, deren Gestaltung an ein «T» erinnern.
    Schön wohnen. Für Konnektivität sorgen ein Android-basiertes Infotainment-System und ein 13 Zoll grosses Zentraldisplay. Geboten werden Online-Dienste, ein Zugang zum eigenen App-Store und viele Möglichkeiten zur Personalisierung.

Wie und wo präsentiert man ein neues Auto so, dass die halbe Welt darüber spricht, die andere Hälfte die Fotos betrachtet und am Ende sogar Eishockeyfans plötzlich über Reichweite und Ladezeiten diskutieren?

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Der elektrische Kraftakt aus Affalterbach

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Kategorie: Automobil
21. Mai 2026
  • Homeslider Text:

    Der elektrische Kraftakt aus Affalterbach

  • Gelb, tief, breit – der neue Strom-AMG fährt nicht gerade leise ins Bild. Die beleuchtete Front macht klar: Hier will ein Elektroauto nicht vernünftig wirken, sondern gefährlich gut aussehen.
    Der Blick in den Kühlergrill bleibt auch ohne Verbrenner ein AMG-Ritual. Die vertikalen Leuchtstreben ersetzen den klassischen Schlund – weniger Luftbedarf, aber sicher nicht weniger Drama.
    Die lange Haube, die flache Silhouette und der satte Stand zeigen: Das 4-Türer Coupé will kein elektrischer Dienstwagen sein. Eher ein Gran Turismo mit Pulsbeschleuniger.
    Von der Seite wirkt der Viertürer fast klassisch: lange Linie, muskulöse Schultern, kurzer Überhang. Darunter steckt allerdings keine Nostalgie, sondern die neue elektrische AMG.EA-Architektur.
    Hinten trägt der GT seine Breite mit sichtbarem Selbstbewusstsein. Die sechs runden Rückleuchten zitieren Sportwagenästhetik – nur eben in einer Zukunft, die inzwischen an der Ladesäule wartet.
    Der aktive Heckspoiler gehört zum Aerodynamik-Arsenal des neuen AMG. Je nach Tempo und Fahrsituation stellt sich das Auto in Position – Effizienz hier, Abtrieb dort, Show sowieso.
    Die Heckansicht ist fast schon ein Statement gegen die glatte Elektro-Beliebigkeit. Leuchtband, Diffusor, breite Spur: Dieser Mercedes will nicht verschwinden, sondern Eindruck hinterlassen.
    Auch aus der Schrägansicht bleibt die Botschaft eindeutig: Das ist kein zurückhaltender Elektro-Gleiter. Der neue GT 4-Türer Coupé setzt auf Präsenz, Lichtsignatur und sportliche Überzeichnung.
    Sechs Lichtkreise, schwarzes Heckband, breiter Diffusor – der Abschluss fällt so dezent aus wie ein Schlagzeugsolo in der Oper. Immerhin: Bei AMG nennt man das Charakter.
    Innen wird der Fahrerplatz zur Kommandozentrale. Displays, Carbon, Runddüsen und AMG-Lenkrad verbinden klassische Sportwagenhaltung mit der digitalen Welt von Mbux und MB.OS.
    Drei Drehsteller für Response, Agility und Traction: Hier darf der Fahrer nicht nur einsteigen, sondern mitmischen. Die Software arbeitet im Hintergrund, die Inszenierung bleibt schön mechanisch.
    Am Lenkrad bündelt Mercedes-AMG Fahrprogramme, Rekuperation und Performance-Funktionen. Die neue Welt ist elektrisch, aber sie will sich weiterhin nach Handarbeit anfühlen.
    Unter der Fronthaube bleibt beim Elektro-AMG Raum für Gepäck statt für Zylinder. Der klassische Maschinenraum hat Pause – die eigentliche Musik spielt jetzt tief im Fahrzeugboden.
    Der Kofferraum erinnert daran, dass dieses Coupé vier Türen und Alltagstalent mitbringt. Ein AMG für Langstrecke, Rennstrecke und Wochenendeinkauf – in genau dieser Reihenfolge, versteht sich.

Affalterbach schaltet auf Strom – aber sicher nicht auf Zurückhaltung. Mit dem neuen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé bringt AMG sein erstes Modell auf der neuen High-Performance-Architektur AMG.EA.

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