Dennis Schneider (Text)
Der Abgesang auf den Verbrenner muss warten. Aston Martin verschiebt sein erstes Elektroauto auf frühestens 2033. CEO Adrian Hallmark nennt gegenüber «Autocar» ein Zeitfenster zwischen 2033 und 2035. Für V8 und V12 habe die Marke einen technischen Fahrplan, um beide Motoren bis mindestens 2035 gesetzeskonform anbieten zu können.
Hallmark verweist auf wechselnde Nachfrage und Vorschriften, die sich schneller verändern, als die Hersteller reagieren können. Weitere Plug-in-Hybride sieht er wegen ihres Gewichts skeptisch: «Wir brauchen diese 200 Kilo Mehrgewicht nicht.» Eine generelle Absage an Hybridtechnik ist das allerdings nicht: Hallmark kündigt weiterhin Hybridisierung an; der Valhalla besitzt bereits einen Plug-in-Hybridantrieb.
Für Freunde grosser Motoren ist das eine erfreuliche Portion britischen Eigensinns. Aston Martin lässt sich beim Elektrofahrplan Zeit – und dem V12 seine Stimme. Man darf diesen Entscheid durchaus feiern. Am besten bei laufendem Motor.