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Wer heute über Werkstätten, Teilehandel und Industrie spricht, landet schneller bei Daten, Software und Sensorik als bei Ölfiltern. Genau dort setzt die Automechanika Frankfurt an: Vom 8. bis 12. September 2026 will die internationale Leitmesse für Industrie, Werkstatt und Handel zeigen, wie sich der Automotive Aftermarket unter dem Druck von KI, E-Mobilität, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neuen Mobilitätskonzepten neu sortiert – und vor allem, mit wem man sich dabei vernetzen sollte.

Neu ist 2026 die Kooperation zwischen dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (Vdik) und der Automechanika Frankfurt. Ziel ist es, den markengebundenen automobilen Aftermarket zu stärken und Zukunftsthemen gemeinsam voranzutreiben. Dazu gehört auch die neue Reihe «Road to Automechanika», die Aftersales-Fragen bereits vor der Messe diskutiert: nach dem Kick-off am 28. Januar in Berlin folgen Termine am 24. März in Frankfurt und am 24. Juni in Berlin.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Software defined Vehicle, das in der Festhalle prominent platziert wird. Im neuen Forum «HighTech4Mobility» geht es um den Stand der Technologien und um Strategien für ein wirksames Lifecycle Management – von Assistenzsystemen bis zu Datenmanagement, Cybersecurity und In-Car-Entertainment. Erwartet werden Softwareunternehmen, Hersteller, Tier-1-Zulieferer sowie Branchenexperten, die über Innovationen und neue Geschäftsmodelle für den Aftermarket sprechen.

Für mehr Erlebnis auf dem Freigelände sorgen neue Formate: Die «Automechanika Pitlane», eine 200 Meter lange Boxengasse unter den Arkaden der Halle 4, richtet sich an Motorsportfans mit Live-Action und Challenges. Im «Experience Park» vor den Hallen 9 und 11 sind XXL-Fahrzeuge wie Monstertrucks, ein Unimog-Parcours und ein Überschlag-Simulator geplant. Testfahrten mit E-Fahrzeugen und alternativen Antrieben bietet erneut der «Future Mobility Park» auf der Agora.

Auch das Angebot für Old- und Youngtimer wird ausgebaut. Mit Fiva sowie Bosch, Dat, Eucon und Rowe wurde die „Classic Alliance“ gegründet, um Classic-Experten zu vernetzen und Chancen für Werkstätten und Handel sichtbar zu machen. Geplant sind Live-Restaurierungen, Talks in Halle 11.1 und eine tägliche Happy Hour. Ein Highlight ist die Verleihung des «Goldenen Klassikers» von Auto Bild Klassik am Abend des 8. September 2026.

Gezielt an die Generationen Z und Alpha richtet sich das Format «Ambition» unter dem Motto «What’s up next?». Interaktive Stände, Workshops und Live-Talks sollen Schüler, Auszubildende und Studierende praxisnahe Einblicke in Berufsbilder und Zukunftsthemen geben. 2026 wird «Ambition» grösser und zieht in die Festhalle um, unterstützt von Partnern wie Eintracht Frankfurt, Myle, dem Schrauberblog, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main sowie berufsbildenden Verbänden.

Die Automechanika findet 2026 insgesamt an 14 Standorten statt, erstmals auch in Indonesien vom 24. bis 27. September. Das Land gilt als grösster Automobilmarkt Südostasiens; Analysten erwarten, dass sich der Aftermarket dort innerhalb von zehn Jahren von 29 auf 64 Milliarden US-Dollar entwickeln könnte. Unterm Strich positioniert sich die Automechanika Frankfurt 2026 als Treffpunkt für Technik, Business und Nachwuchs – mit klarer Ansage: Die Zukunft entsteht dort, wo sich die richtigen Akteure frühzeitig vernetzen.

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