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    BASF stärkt Nachhaltigkeitsnachweis für Carrosserie- und Lackierbetriebe

BASF Coatings gibt dem Thema Nachhaltigkeit im Reparaturlackgeschäft einen neuen Anstrich – diesmal nicht mit einer Produktneuheit, sondern mit einem Prüfvermerk. Das Eco Impact Assessment Tool des Unternehmens hat eine Zertifizierung von TÜV Rheinland erhalten. Bestätigt wurde dabei die Berechnungsmethodik des in die cloudbasierte Plattform Refinity integrierten Systems. Laut BASF erfüllt sie etablierte Anforderungen an Transparenz und Konsistenz; zugleich wurde verifiziert, dass die Berechnung des Corporate Carbon Footprint für Carrosserie- und Lackierbetriebe mit dem GHG Protocol übereinstimmt.

Für die Betriebe ist das mehr als eine hübsch polierte Auszeichnung. Das Tool erfasst zentrale Material- und Energieflüsse im Werkstattalltag, darunter Lackier- und Trocknungsprozesse, Produktverbrauch, Abfallmanagement und den Fuhrpark. BASF will damit nicht nur ökologische Auswirkungen sichtbar machen, sondern auch wirtschaftliche Hebel freilegen: also dort ansetzen, wo sich Nachhaltigkeit in effizientere Abläufe, bessere Vergleichbarkeit und fundiertere Investitionsentscheide übersetzen lässt. Seit 2025 ist das Eco Impact Assessment laut BASF bereits in elf europäischen Ländern im Einsatz.

Für die Schweiz bedeutet die Zertifizierung vor allem eines: mehr Glaubwürdigkeit, nicht neue Regulierung. Der TÜV ist hier kein amtliches Schweizer Gütesiegel, aber sehr wohl ein international verständlicher Nachweis durch eine unabhängige Drittstelle. Genau darin liegt der praktische Wert – etwa in Gesprächen mit Versicherern, OEMs oder Flottenkunden, wenn Umweltleistung nicht nur behauptet, sondern belastbar belegt werden soll. TÜV Rheinland positioniert seine Zertifikate selbst als unabhängigen Qualitätsnachweis, und BASF nennt ausdrücklich den Einsatz in Gesprächen mit Versicherern und bei Rating-Verfahren.

Ganz am Schweizer Markt vorbei geht das ohnehin nicht. BASF Coatings Services AG ist hierzulande mit den Marken Glasurit und R-M im Geschäft und beliefert Reparaturbetriebe nicht nur mit Lacksystemen, sondern auch mit technischer und betriebswirtschaftlicher Unterstützung. In diesem Umfeld passt ein TÜV-zertifiziertes Analysewerkzeug gut ins Bild: nicht als Revolution, aber als nüchternes Argument in einem Markt, in dem Effizienz, Dokumentation und Nachhaltigkeit zunehmend zusammengehören.