Carwing-Redaktion (Text)
Bei Deutschlands Autobauern wird der Rotstift zum roten Faden. Volkswagen hat vereinbart, bis 2030 rund 50 000 Stellen in Deutschland bei VW, Audi, Porsche und CARIAD abzubauen. Mercedes-Benz will seine Fixkosten zwischen 2024 und 2027 um zehn Prozent senken und hat ein Abfindungsprogramm für indirekte Funktionen gestartet. Nun verschärft auch BMW den Sparkurs.
Bis Mitte 2027 will BMW die Zahl der Bereiche und zugeordneten Managementfunktionen um 20 Prozent reduzieren; auch die Ebenen darunter sollen vergleichbar schrumpfen. In Deutschland läuft zudem ein freiwilliges Programm für indirekte Funktionen. Wie viele Stellen betroffen sind, beziffert BMW nicht. Die oft genannte Zahl von 8000 ist keine offiziell bestätigte BMW-Angabe.
Gleichzeitig richtet der Konzern sein Angebot stärker nach den Märkten aus: 2028 soll ein elektrisches Einstiegsmodell für Europa kommen. In China sollen bis 2030 mindestens 95 Prozent der Fahrzeuge lokal gefertigt und auf die Kundschaft vor Ort zugeschnitten sein. Für die USA prüft BMW ein SUV oberhalb des X7. Für das Autoland Deutschland ist das noch kein Schlussakkord. Aber der Refrain wird vertraut: sparen, straffen, auf die nächste Modellgeneration hoffen.