Carrosserie- und Fahrzeugbau

Machen weiter: Cromax und das Racing Team der ETH

 

Cromax setzt die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Rennteam vom «Akademischen Motorsportverein Zürich» (AMZ) fort. Nach einer erfolgreichen Saison 2018, die mit einem Doppelsieg in Hockenheim abgeschlossen wurde, sicherte sich AMZ nochmals den 1. Platz auf der Weltrangliste von «Formula Student Electric». Innerhalb von acht Monaten haben die ETH-Studenten jetzt das neue Fahrzeug für die Rennsaison 2019 entwickelt und sich zum Ziel gesetzt, weiterhin an der Weltrangspitze der rund 180 Mitbewerber zu bleiben. Im «Cromax Training Center» in Pratteln (BL) erhielt nun das Chassis des neuen Rennwagens «mythen» seine Hochglanzlackierung.

 

Sein Design wurde von den ETH-Studenten entwickelt. Gemeinsam mit den Cromax-Mitarbeitern Clint Kaufmann (Technischer Leiter) und Fabio De Giorgi (Anwendungstechniker) wurde «mythen» für den Lackierprozess vorbereitet. Die Carbonschicht wurde mit P240 und P320 geschliffen und mit 950S Antistatic Degreaser gereinigt. Danach wurde das Chassis mit dem NS2602 Nass-in-Nass Grundierfüller in Verbindung mit dem Kunststoffadditiv AZ9600 überzogen.

 

Dann kam die Farbauswahl ins Spiel. AMZ wollte Kontinuität zeigen und somit waren die ETH-Studenten schnell einig, dass sie die bewährten Farben von 2018 wieder einsetzen wollen. So wurde «mythen» mit StarLite (weisse Perlmuttfarbe) und einer speziellen roten Perlmutteffektfarbe lackiert. Schliesslich erhielt der Lack seinen Glanz durch den CC6500 High Performance VOC Klarlack.

 

Dazu Valentin Oetliker, CEO von AMZ Racing und Student der Ingenieurswissenschaften: «Zahlreiche technische Innovationen wurden in mythen integriert, so dass unser Prototyp kleiner, leichter und kompakter ist und das schmalste Chassis in der AMZ-Geschichte hat. Unser Elektrofahrzeug wiegt weniger als 160 Kilo bei einer Leistunf von 200 PS.»

 

Céline Tambour, Marketing- und Kommunikationsleiterin bei Cromax Schweiz, freut sich über die Fortführung der Kooperation mit AMZ: «Wir haben von der Erfahrung des letzten Jahres gegenseitig viel profitiert. Die Abstimmungsprozesse waren optimal, so dass das Lackieren sehr effizient gelaufen ist. Ausserdem macht es uns Spass, mit interessierten Studierenden ein solches Projekt durchzuführen.»

 

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