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    Originalqualität mit Durchblick: Windschutzscheiben von Glas Trösch

Von Heinz Schneider (Text)

Eine Windschutzscheibe führt ein unauffälliges Dasein. Solange sie hält, klar bleibt und weder pfeift noch spiegelt, schenkt man ihr wenig Beachtung. Erst ein Steinschlag oder ein Riss zeigt, dass modernes Autoglas weit mehr ist als eine transparente Trennwand zwischen Innenraum und Gegenwind.

«Glas Trösch» beliefert die Kunden von elf Niederlassungen aus, die Verfügbarkeit im Sortiment wird auf 98,5 Prozent beziffert. Weiter gehören zum Angebot auch Werkzeuge, Schulungen und Beratung für den fachgerechten Einbau. Eine besondere Rolle spielen Windschutzscheiben in Originalqualität.

Beim Begriff «Original» lohnt sich ein genauer Blick. Denn eine Scheibe muss nicht zwingend das Logo des Autoherstellers tragen, um als Originalersatzteil zu gelten.
In der Branche wird zwischen OE- und OEM-Scheiben unterschieden. OE steht für «Original Equipment» und bezeichnet ein Produkt, das über die Automarke oder dessen Vertriebsnetz bezogen wird. Sie trägt in der Regel das entsprechende Markenlogo.

OEM bedeutet «Original Equipment Manufacturer». Diese Scheiben stammen vom selben Glashersteller, der auch für die Erstausrüstung produziert hat. Sie sind nach denselben technischen Vorgaben gefertigt, tragen aber nicht unbedingt das Automarkenlogo.

Technisch und qualitativ muss dies keinen Unterschied bedeuten. Entscheidend sind Passgenauigkeit, Stabilität sowie Schall- und UV-Schutz. Sowohl OE- als auch OEM-Produkte werden nach den Anforderungen der Erstausrüstung gefertigt.

Die von «Glas Trösch» angebotenen Scheiben gelten als original im Sinne der hiesigen KFZ-Bekanntmachung und der europäischen Gruppenfreistellungsverordnung. Sie können deshalb auch von Carrosseriebetrieben eingebaut werden, ohne die Herstellergarantie zu beeinträchtigen. Das Emblem in der unteren Ecke ist also nicht das einzige Qualitätsmerkmal. Etwas salopp gesagt: Eine Scheibe sieht auch ohne Autogramm des Fahrzeugherstellers durch die Welt.

Anspruchsvoll wird der Austausch bei modernen Fahrzeugen. An der Frontscheibe sitzen oft Kameras und Sensoren für Assistenzsysteme wie Verkehrszeichenerkennung, Spurhalter oder automatische Notbremsung. Schon geringe optische Verzerrungen können deren Funktion beeinflussen. Ein Ersatz muss deshalb nicht nur mechanisch passen, sondern auch die vorgeschriebenen optischen Eigenschaften erfüllen.

Nach dem Austausch ist zudem häufig eine Kalibrierung der Assistenzsysteme notwendig. Kameras und Sensoren müssen wieder präzise auf Fahrzeug und Fahrbahn ausgerichtet werden. Hochwertige OE- und OEM-Scheiben schaffen dafür die technische Grundlage. Die eigentliche Arbeit bleibt Sache des Fachbetriebs – mit den richtigen Geräten, Fahrzeugdaten und entsprechend geschultem Personal.

Für freie Werkstätten und Carrosseriebetriebe können OEM-Scheiben zudem wirtschaftlich interessant sein. Da sie nicht zwingend über den Vertriebskanal des Fahrzeugherstellers bezogen werden, bieten sie häufig mehr Spielraum bei der Kalkulation. Entscheidend bleibt, dass die Qualität stimmt und der Kunde ein einwandfrei repariertes Fahrzeug zurückerhält.

Die Windschutzscheibe gehört heute zur tragenden Struktur des Fahrzeugs, schützt die Insassen und dient elektronischen Systemen als optische Plattform. Entsprechend wenig Raum bleibt für Kompromisse. Deshalb verbindet «Glas Trösch» seine Produkte in Erstausrüsterqualität mit Beratung, Schulung und Werkstattausrüstung. Im Alltag eines Carrosseriebetriebs kommt es am Ende auf drei Dinge an: Die richtige Scheibe muss passen, verfügbar sein und nach dem Einbau genau das tun, was sie soll.

Nämlich möglichst unsichtbar bleiben.