Lackierer und Autolacke

Scannen: «Thermografie» ist im Carrosseriebau angekommen

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Die beiden Firmen «Gesellschaft für Technische Überwachung» (GTÜ) und «Carl Messtechnik» haben auf der «Techno Classica» in Essen den «Thermografie-Fahrzeugscanner» präsentiert. Die aktive Thermografie wird schon seit Jahren bei der Materialprüfung in der Luft- und Raumfahrttechnik eingesetzt und eröffnet jetzt neue Möglichkeiten bei der Untersuchung und Bewertung von Fahrzeug-Carrosserien.

 

Im Gegensatz zur herkömmlichen punktuellen Lackschichtenmessung durch Berührung der Carrosserie mit einem händisch geführten kleinen Messfühler wird bei der aktiven Thermografie-Messung ganzheitlich, berührungslos und zerstörungsfrei gearbeitet. Die punktuelle Messmethode kann nur Teilbereiche des Fahrzeuges erfassen und liefert die Messergebnisse in einem Bildformat.

 

Carrosserien aus Stahlblech, Aluminium, GFK, CFK und folierte Fahrzeuge können mit dem Thermografie-Fahrzeugscanner geprüft werden. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und die Carl Messtechnik arbeiten im Rahmen der bestehenden Partnerschaft langfristig und exklusiv im Bereich der Thermografie-Fahrzeugscanner zusammen.

 

Seit 1999 führt Carl Messtechnik optische und infrarotoptische Messdienstleistungen im Bereich der zerstörungsfreien Materialprüfung durch. Zertifiziert ist Carl Messtechnik nach EN 4179, d. h. für Prüfungen im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik nach Level III und bildet dementsprechend das Prüfpersonal bei Airbus in Bremen aus.
Seit 2005 werden zudem infrarotoptische Prüfmaschinen von Carl Prüfsysteme konzipiert, erprobt und gebaut. Der Fahrzeugscan schützt vor Betrug und Fehlkauf

 

Im Mai 2016 wird die erste GTÜ-Oldtimerprüfstelle mit Thermografie-Fahrzeugscanner von den GTÜ-Oldtimerexperten Blindeck + Feck in der Oldtimer Remise Gut Keinemann in Bergkamen-Rünthe (D) eröffnet.

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