Wenn die «Suzuki Schweiz AG» einen jungen Schwinger in die Markenfamilie holt, dann geht es selten um blosses Logo-Polieren am Sägemehlrand. Bei Sinisha Lüscher passt das Bild: aufstrebend, bodenständig, mit jener ruhigen Entschlossenheit, die im Ring oft mehr zählt als das grosse Gerede daneben. Vergangene Woche nahm der 2006 geborene Aargauer im Autocenter Safenwil seinen neuen Suzuki Vitara 1.4 in Empfang – ein handfester Moment, wie er im Schweizer Sportmarketing gern als «Fahrzeugübergabe» firmiert, in Wahrheit aber schlicht bedeutet: Ab jetzt ist man gemeinsam unterwegs.

Für Suzuki ist das auch ein Signal nach innen und nach aussen. Nach dem Engagement als Königspartner am Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest 2025 und dem Rücktritt des bisherigen Markenbotschafters Remo Käser aus dem aktiven Spitzensport setzt man nicht auf schnellen Ersatz, sondern auf eine langfristige Geschichte. Lüscher ist dafür ein passender Protagonist: wohnhaft in Muhen, 180 Zentimeter gross, 110 Kilo Kampfgewicht, Kaufmann von Beruf und im Schwingclub Olten-Gösgen zuhause.

Sein Weg begann früh: Familie, Empfehlung, ein Trainer in der Nähe – und dann der erste Ernstfall. Drei Monate nach den ersten Trainings stand er bereits am ersten Fest und schwang auf Anhieb auf Rang zwei. Das ist im Schwingen kein Hollywood-Märchen, aber ein Satz mit Ausrufezeichen. Inzwischen gehört Lüscher in der Nordwestschweiz zur erweiterten Spitze. Mit 18 zählte er bereits zu den zehn Besten der Region. In seiner noch jungen Karriere stehen 18 Kränze zu Buche. Am ESAF 2025 in Mollis holte er als 19-Jähriger erstmals den eidgenössischen Kranz – und schrieb damit in Muhen lokale Sportgeschichte. Bemerkenswert: Er war der jüngste unter den 17 Neukranzern des Jahres. Im selben Jahr legte er am Aargauer Kantonalschwingfest in Menziken mit Rang 1b seinen ersten Kranzfestsieg nach. Wer im Sägemehl so liefert, muss sich das Etikett «hoffnungsvoll» nicht ankleben lassen – das klebt von allein.

Und weil im Schwingen ohne Ziel nur der Sägemehlstaub bleibt, richtet Lüscher den Blick bereits nach vorne: Er will sich in der nationalen Spitze festsetzen, regelmässig um Kränze mitschwingen – und hat mit dem Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest 2028 einen Fixpunkt, der gross genug ist, um den Alltag zu ordnen. «Ein Ziel wie Thun 2028 gibt mir Orientierung und Motivation für die tägliche Arbeit», sagt er. «Ich weiss, wie anspruchsvoll dieser Weg ist, umso mehr freut es mich, ihn mit Suzuki als starken Partner an meiner Seite gehen zu dürfen.»

So trifft hier Tradition auf Technik – ohne dass sich eine Seite verbiegen muss. Der Vitara ist dabei weniger Symbol als Werkzeug: zuverlässig, bereit für Trainingsfahrten, Festplätze und die langen Wege, die man im Schwingsport eben nicht nur im Ring zurücklegt. Und wenn man Lüscher zuschaut, wie er seinen Weg anpackt, ahnt man: Das ist eine Partnerschaft, die nicht von einem Sommer lebt, sondern von Kontinuität – genau jener Währung, die im Sägemehl am Ende am meisten zählt.