Von Dennis Schneider (Text)
Suzuki schickt den Across in eine neue Generation – und zielt damit direkt auf jene Kundschaft, die im Alltag effizient unterwegs sein will, aber beim Blick auf Schotterwege nicht nervös werden möchte. Das Plug-in-Hybrid-SUV verbindet ein weiterentwickeltes PHEV-System mit modernen Sicherheits- und Assistenzsystemen und will damit Leistung, Effizienz und Vielseitigkeit in einem Paket liefern. Optisch und technisch setzt der Across dabei klar auf den Mix aus Präsenz und Pragmatismus.
Schon auf den ersten Metern – oder genauer: auf den ersten Blick – wirkt das SUV selbstbewusst. Der hoch positionierte Kühlergrill und die markante Hammerhead-Front geben dem Across ein Gesicht, das man im Rückspiegel nicht so leicht verwechselt. Breite Spur, gross dimensionierte Räder und robuste Radlaufverkleidungen unterstreichen den SUV-Charakter und lassen keinen Zweifel daran, dass hier nicht nur für die Stadt designt wurde.
Spannend wird es unter dem Blech: Das Plug-in-Hybridsystem der neuesten Generation soll effizienter arbeiten und zugleich eine erweiterte elektrische Reichweite ermöglichen. Möglich macht das unter anderem eine kompaktere Bauweise, weil Power Control Unit (PCU) und DC/DC-Wandler in die vordere eAxle integriert wurden. Das spart Platz – und schafft im Innenraum zusätzlichen Raum, wo man ihn im Alltag tatsächlich spürt.
Auch bei den Details geht Suzuki den Effizienzweg konsequent weiter. Moderne Siliziumkarbid-Leistungshalbleiter reduzieren die Leistungsverluste und steigern die Gesamteffizienz des Antriebs, was sich besonders dort auszahlen dürfte, wo Plug-in-Hybride gern ihre Stärken ausspielen: im Pendelverkehr und beim Wechsel zwischen E- und Hybridbetrieb. Gleichzeitig sorgt die leistungsstärkere Batterie nicht nur für mehr elektrische Reichweite, sondern auch für mehr Komfort auf längeren Strecken, wenn sich der Antrieb flexibel an unterschiedliche Fahrsituationen anpassen muss.
Als Verbrenner-Komponente arbeitet ein 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner, der Effizienz nicht als Verzicht versteht. Ein langer Hub und ein hohes Verdichtungsverhältnis verbessern die thermische Effizienz und senken den Verbrauch. Dazu kommt eine Kombination aus direkter Einspritzung und Saugrohreinspritzung, die je nach Fahrbedingungen variabel eingesetzt wird – mit dem Ziel, Leistung bereitzustellen, ohne unnötig Energie zu verpuffen.
Damit das Ganze nicht nur auf trockener Strasse überzeugt, setzt der Across auf den elektronischen Allradantrieb E-Four. Die intelligente Steuerung verteilt das Drehmoment präzise zwischen Vorder- und Hinterachse und unterstützt aktiv bei Unter- oder Übersteuern – also genau dann, wenn Traktion und Stabilität den Unterschied machen. Neben den Fahrmodi Normal, Eco und Sport gibt es den speziellen Trail-Modus: Hier wird das Drehmoment fest zwischen den Achsen verteilt, Brems- und Antriebskräfte werden gezielt eingesetzt – hilfreich, wenn der Untergrund weniger berechenbar ist.
Im Innenraum will Suzuki mit einem konsequent digitalen Auftritt punkten. Das Cockpit bündelt Navigation, Unterhaltung, Kommunikation und Fahrzeugsteuerung in einem vollständig integrierten System, ergänzt durch ein Head-up-Display. Hinter dem Lenkrad sitzt ein 12,3-Zoll-Informationsdisplay, das sich individuell konfigurieren lässt – inklusive Navigationsanzeige und einer Eco-Ansicht mit Grafiken zu Kraftstoff- und Stromverbrauch.
Die zentrale Schaltstelle in der Mittelkonsole ist ein 12,9-Zoll-Mitteldisplay, über das Klimaanlage, Audio und Navigation bedient werden. Praktisch: Es lässt sich mit Widgets personalisieren, sodass häufig genutzte Funktionen schnell erreichbar bleiben. Unterm Strich zeigt der neue Across damit klar, wohin Suzuki will: ein Plug-in-Hybrid-SUV mit robustem Auftritt, smarter Technik und dem Anspruch, im Alltag ebenso selbstverständlich zu funktionieren wie dort, wo der Asphalt endet.