Carwing-Redaktion (Text)

Die operative Führung ist übergeben, die Verbindung bleibt: Repanet Suisse arbeitet neu mit der Sirion GmbH von Enzo Santarsiero zusammen. Damit soll das Wissen des Netzwerkgründers den rund 240 Partnerbetrieben weiterhin zugutekommen – ebenso wie seine Kontakte innerhalb und ausserhalb der Branche.

Lack verkaufen war nur ein Teil der Idee. Als Enzo Santarsiero 2014 als Geschäftsführer der damaligen André Koch AG Repanet Suisse gründete, wollte er Carrosserie- und Lackierbetrieben mehr bieten als die reine Produktversorgung. Sie sollten Erfahrungen austauschen, voneinander lernen und Zugang zu Geschäftspartnern sowie unternehmerischen Impulsen erhalten. Über mehr als ein Jahrzehnt prägte er den Aufbau des Netzwerks.

Seit Januar 2026 liegt die Leitung von Axalta Axcess Switzerland bei Sebastian Wyder. Santarsieros Verbindung zu Repanet erhält mit der Zusammenarbeit zwischen dem Netzwerk und seiner Firma Sirion nun einen neuen Rahmen. Sein Beitrag soll dort ansetzen, wo Branchenkenntnis und persönliche Kontakte den Betrieben weiterhelfen: beim Einordnen von Entwicklungen, beim Herstellen von Verbindungen und bei unternehmerischen Fragen.

«Repanet Suisse ist über viele Jahre gemeinsam mit den Partnerbetrieben gewachsen. Dabei sind Beziehungen, Erfahrungen und viel Wissen entstanden», sagt Santarsiero. «Mir ist wichtig, dass die Repanet Suisse Partner auch weiterhin davon profitieren können.»

Sirion begleitet Unternehmen und Netzwerke bei ausgewählten Mandaten. Zu ihren Themenfeldern zählen auch Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Für die Repanet-Betriebe bleibt mit Santarsiero zugleich ein Ansprechpartner erreichbar, der viele von ihnen und ihre Entwicklung persönlich kennt.

Dominic Schenker, bei Axalta Axcess Switzerland für die Geschäftsentwicklung zuständig, sieht darin einen Ansatz für die weitere Entwicklung der Partnerbetriebe: «Mit der Zusammenarbeit schaffen wir die Möglichkeit, dieses Wissen weiterhin gezielt für ihre Weiterentwicklung zu nutzen.»

Repanet Suisse zählt laut Axalta rund 240 Partnerbetriebe. Die neue Zusammenarbeit knüpft damit an einen Gedanken an, der schon bei der Gründung zählte: Zum Lackgeschäft gehören auch die richtigen Verbindungen. 

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