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    HCG lanciert «Classic»: Originale Ersatzteile bestellen leicht gemacht

Von Heinz Schneider (Text)

Die Digitalisierung hat in der Automobilbranche längst Einzug gehalten. Bestellportale, elektronische Plattformen und automatisierte Prozesse erleichtern den Arbeitsalltag markant. Doch nicht immer führt der digitale Weg auch am schnellsten ans Ziel – manchmal genügt eine einfache E-Mail.

Genau diesen Gedanken greift «HCG Original Ersatzteile» auf. Mit dem neuen Einkaufsmodell «Classic» bietet das Unternehmen aus Regensdorf den Carrosserie- und Garagenbetrieben eine unkomplizierte Möglichkeit, originale Fahrzeugersatzteile zu beschaffen – ohne zusätzliche Software, ohne Schulungsaufwand und ohne administrative Hürden.

Wer in einer Carrosserie oder Garage arbeitet, kennt die Situation: Ein Unfallfahrzeug wartet auf seine Reparatur, die Schadenkalkulation ist erstellt, nun müssen möglichst rasch die benötigten Ersatzteile organisiert werden. Doch die Beschaffung kann zeitaufwändig sein. Preisabklärungen, Liefertermine und unterschiedliche Bestellsysteme verlangen Aufmerksamkeit, die im hektischen Werkstattalltag anderswo besser eingesetzt wäre.

Hier setzt «Classic» an. Das neue Einkaufsmodell verfolgt einen ebenso einfachen wie pragmatischen Ansatz: Der Betrieb konzentriert sich auf seine eigentliche Arbeit, während «HCG» die Ersatzteilbeschaffung übernimmt. Dazu genügt es, die Schadenkalkulation zusammen mit den Fahrzeugdaten per E-Mail an das Team von «HCG» zu übermitteln. Die Zürcher Spezialisten klären anschliessend Preise und Lieferzeiten bei den Lieferanten ab und erstellen eine individuelle Offerte. Nach deren schriftlicher Bestätigung durch den Kunden bestellt «HCG» die gewünschten Originalersatzteile. Sobald diese versandt werden, erhält der Betrieb eine entsprechende Information sowie einen Lieferschein mit den Schweizer UPE (unverbindliche Preisempfehlungen).

Ein wesentlicher Bestandteil von «Classic» ist die persönliche Betreuung. Von der ersten Anfrage bis zur Auslieferung begleitet «HCG» den gesamten Bestellprozess. Rückfragen lassen sich direkt klären, individuelle Anliegen berücksichtigen und administrative Arbeiten reduzieren. Bei komplexeren Reparaturen, bei denen mehrere Ersatzteile benötigt werden, kann dieser persönliche Kontakt von Vorteil sein.

Bemerkenswert ist dabei die Philosophie hinter dem Angebot. Während vielerorts beinahe reflexartig nach immer neuen digitalen Lösungen gesucht wird, schlägt «HCG» bewusst einen zusätzlichen Weg ein. Denn jedes weitere Bestellportal verlangt zunächst eine Einarbeitung, neue Zugangsdaten und bisweilen auch Schulungen. Was als Prozessoptimierung gedacht ist, kann im betrieblichen Alltag durchaus zusätzlichen Aufwand verursachen.

Dabei ist «Classic» keineswegs als Absage an die Digitalisierung zu verstehen. Vielmehr ergänzt das neue Modell die bestehenden digitalen Bestellmöglichkeiten und gibt den Kunden die Wahl. Wer seine Ersatzteilbeschaffung über das elektronische Portal abwickeln möchte, kann dies weiterhin tun. Wer hingegen den direkten Kontakt und einen unkomplizierten Bestellweg bevorzugt, entscheidet sich für «Classic».

Gerade für kleinere und mittlere Carrosserie- und Garagenbetriebe dürfte dieses Konzept interessant sein. Nicht jeder Betrieb verfügt über die personellen Ressourcen, um mehrere digitale Plattformen parallel zu bewirtschaften. Mit «Classic» entfällt diese Einstiegshürde vollständig.

Mit dem Einkaufsmodell unterstreicht «HCG» seinen Anspruch, die Betriebe der Automobil- und Carrosseriebranche wirkungsvoll zu entlasten. Der Zürcher Dienstleister setzt dabei auf Fachwissen, persönliche Betreuung und schlanke Abläufe. Und erinnert daran, dass Fortschritt nicht zwangsläufig eine neue App oder ein weiteres Bestellportal benötigt. Manchmal beginnt eine gute Lösung ganz unspektakulär – mit einer E-Mail. 

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