Rund 40 Fachleute aus Carrosserie- und Lackierbetrieben folgten kürzlich der Einladung der «BASF Coatings Services AG» zur «R-M Masterclass» bei der «Falcone GmbH, Carrosserie + Spritzwerk» in Biel-Benken (BL). Die Veranstaltung richtete sich sowohl an bestehende R-M Partnerbetriebe als auch an interessierte Werkstätten, die nicht bloss Prospekte wälzen, sondern Produkte, Prozesse und Lösungen dort erleben wollten, wo sie am Ende zählen: im Werkstattalltag.
Gastgeber und Firmeninhaber Rosario Falcone stellte seine Werkstatträume für den Anlass zur Verfügung – und schuf damit den passenden Rahmen für Austausch, Vorführungen und handfeste Einblicke. Dass dabei nicht nur über Lack, Füller und digitale Werkstattplanung gesprochen wurde, sondern auch über Vertrauen, zeigte Falcone mit einem Satz, der hängen blieb: «Wir arbeiten nicht seit 43 Jahren mit R-M, weil es Gewohnheit ist, sondern weil wir uns auf die Produkte und die Unterstützung verlassen können.» Ein Bekenntnis, das in einer Branche, in der Oberflächen glänzen müssen, aber Prozesse im Hintergrund oft knirschen können, durchaus Gewicht hat.
Im Zentrum der «Masterclass» standen Live-Demonstrationen zu effizienten Abläufen in der Reparaturlackierung. Besonders im Fokus: Die neuen Füllerprodukte für die Nass-in-Nass-Anwendung, deren Vorzüge praxisnah und nachvollziehbar aufgezeigt wurden. Ergänzend gab es Einblicke in das wasserbasierte Basislacksystem «Agilis». Es ist auf Prozesssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz ausgelegt und bietet mit 250 g/l VOC den niedrigsten Lösemittelgehalt im Markt. Anders gesagt: weniger Lösemittel, mehr Tempo, mehr Kalkulierbarkeit – und damit genau jene Mischung, die Werkstätten heute brauchen, wenn Qualität nicht auf Kosten der Rentabilität gehen soll.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf «Aspaara», ein intelligenter KI-Copilot für die Werkstattplanung. Die Lösung soll betriebliche Abläufe optimieren, Ressourcen besser nutzbar machen und Geschäftsprozesse strukturiert, transparent und datenbasiert weiterentwickeln. Was nüchtern klingt, trifft einen Nerv: Wer heute Termine, Personal, Durchlaufzeiten und Auslastung im Griff behalten will, braucht mehr als Bauchgefühl und Wandkalenderromantik. «Aspaara» verspricht hier mehr Planungssicherheit, mehr Effizienz und letztlich auch wirtschaftlichen Erfolg.
Unterstützt wurde die Veranstaltung von der «Südo Jasa AG». An ihrem Stand bot sich die Gelegenheit, Produkte und Anwendungen genauer zu besprechen, Erfahrungen auszutauschen und aktuelle Herausforderungen aus dem Werkstattalltag zu diskutieren. Gerade dieser direkte Dialog machte den Anlass aus: nah an der Praxis, nah an den Betrieben und weit weg von trockener Schulungsroutine.
Auch für BASF stand dieser unmittelbare Bezug zum Alltag der Werkstätten im Vordergrund. «Mit der Masterclass-Veranstaltung wollten wir ein Format schaffen, das konkrete Mehrwerte für den Werkstattalltag bietet – von klaren Prozessen bis hin zu leistungsfähigen Produkten, auf die sich Betriebe verlassen können», sagt Anja Fischer, Kundenberaterin für die Regionen Bern, Solothurn und Basel. «Die hohe Beteiligung und die zahlreichen Rückmeldungen zeigen deutlich, wie wichtig persönlicher Austausch, praktische Demonstrationen und praxisorientierte Schulungen für die Branche sind.»