Carwing-Redaktion (Text)
Stellantis bündelt die Führung seiner europäischen Marken. Arnaud Belloni übernimmt per 1. September Fiat, Abarth und Lancia und verantwortet zugleich das Marketing in Europa. Er folgt auf Olivier François, der den Übergang bis Mitte Oktober begleitet und dem Konzern danach als strategischer Berater erhalten bleibt.
Auch DS Automobiles rückt organisatorisch näher an Citroën: Citroën-Chef Xavier Chardon führt künftig beide Marken. Im europäischen Vertrieb gilt dasselbe Muster. Gaetano Thorel übernimmt neben Fiat und Abarth auch Lancia, Laurent Diot neben Citroën zusätzlich DS.
Der Konzern verspricht, die Identität der beiden Spezialmarken trotz engerer Integration zu bewahren. Das ist die elegante Formulierung. Ob Lancia und DS tatsächlich eigenständig bleiben oder zunehmend zu anders eingekleideten Schwestermodellen werden, dürften erst die nächsten Modellprogramme zeigen. Zu möglichen Folgen für Händler, Service und die Schweizer Organisation macht Stellantis keine Angaben.