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    Fiat 500 Hybrid: Der City-Klassiker kehrt zurück

Von Dennis Schneider (Text)

Kaum rollt in der Schweiz ein kleiner Fiat vor, wird aus einem simplen Stadtauto wieder eine grosse Geschichte – nur diesmal mit etwas mehr Technik unter der Haube und weniger Nostalgie im Vordergrund. Beim nationalen Mediadrive konnten Schweizer Medienschaffende den neuen Fiat 500 Hybrid bereits Probe fahren, und Fiat macht dabei klar: Der 500 soll nicht bloss ein hübsches Accessoire bleiben, sondern wieder Alltag können – mit einem Update, das sich auf den ersten Blick als Design-Feinschliff zeigt und auf den zweiten als Technik-Entscheid.

Optisch lehnt sich der neue 500 Hybrid eng an den Fiat 500 Elektro an: vertraute Proportionen, dieser ikonische Charme, der irgendwo zwischen City-Chic und «ich-pass-hier-immer-hin» liegt. Dazu kommen ein aufgefrischtes Design, optimierter Komfort und eine noch smartere Technologie – genau jene Zutaten, die man im Stadtverkehr nicht als Glamour verkauft, sondern als Erleichterung spürt.

Unter dem hübschen Blech geht Fiat bewusst einen anderen Weg als beim Elektro-Bruder. Statt rein elektrisch setzt der Fiat 500 Hybrid auf Mild-Hybrid-Technologie: Ein 1,0-Liter-Benziner arbeitet mit einem Elektromotor zusammen, die Systemleistung beträgt 65 PS, geschaltet wird serienmässig über ein Sechsganggetriebe. Der Elektromotor hilft beim Anfahren und Beschleunigen, was den Verbrauch auf 5,6 l/100 km drückt – ein Wert, der im Alltag vor allem dort zählt, wo Stop-and-go die eigentliche Disziplin ist.

Auch bei der Carrosserie bleibt Fiat seinem Prinzip treu, den 500 nicht als Einheitsware zu verkaufen. Zur Wahl stehen Berlina mit zwei Türen und grosser Heckklappe sowie das Cabrio mit elektrischem Rollverdeck. Die ungewöhnliche 3+1-Version mit einer zusätzlichen Tür auf der Beifahrerseite ist ebenfalls vorgesehen, folgt jedoch später – gedacht für alle, die hinten wirklich ein- und aussteigen oder dort auch mal etwas Praktisches verstauen wollen, ohne Akrobatikübungen.

Zum Marktstart rollt der 500 Hybrid vorerst in den Linien Pop, La Prima sowie als limitierte Launch-Edition Torino in die Showrooms; die gesamte Produktpalette inklusive Icon und 3+1 soll voraussichtlich ab März 2026 bestellbar sein. Interessant dabei: Icon ist bereits eingeplant als die Variante, die Technologie, Komfort und vernetzten Stadt-Alltag zusammenbringt – und sie soll ab März 2026 die Torino-Ausstattung ersetzen. Pop bleibt der unkomplizierte Einstieg, funktional und charmant, während La Prima die Spitze markiert – mit exklusiveren Ausstattungsmerkmalen und hochwertigeren Oberflächen für alle, die beim Kleinwagen nicht «klein» denken.

Das Sondermodell Torino ist dabei mehr als nur ein Name mit Heimatbezug. Zur erweiterten Serienausstattung zählen unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallräder, Voll-LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Geschwindigkeitsregelsystem, Dämmerungs- und Regensensoren, Parksensoren hinten sowie das schlüssellose Zugangs- und Motorstart-System «Keyless Go». Kurz: genau jene Komfort- und Alltagspakete, die aus einem hübschen Stadtflitzer ein Auto machen, das man auch wirklich jeden Tag nimmt.

Preislich startet der neue Fiat 500 Hybrid in der Schweiz bei 19 990 Franken für den Fiat 500 Hybrid Pop Berlina. Darüber liegen der Fiat 500 Hybrid Torino Berlina ab 21 990 Franken und der Fiat 500 Hybrid La Prima Berlina ab 23 490 Franken.

Fiat lässt den 500 Hybrid dort bauen, wo der Mythos begonnen hat: im Werk Mirafiori in Turin, der Geburtsstätte des Fiat 500 von 1957. Künftig sollen dort bei voller Auslastung bis zu 100’000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band laufen – ein klares Signal, dass der Standort und die Verbindung zur Heimatstadt wieder stärker ins Zentrum rücken.

Parallel zum Marktstart setzt Fiat in der Schweiz auf Dolce-Vita-Flair per Markenkooperation: Zusammen mit Crodino Non-Alcoholic Spritz wird der 500 Hybrid als urbanes Lebensgefühl inszeniert – alkoholfrei, aber mit Aperitivo-Ritual. Die Partnerschaft läuft ganzjährig und wird mit Pop-up-Aktionen rund um den mobilen «Crodino Chiosco» erlebbar – einem rollenden Kiosk beziehungsweise einer kleinen Pop-up-Bar, an der Crodino Spritz ausgeschenkt wird. Dazu kommen Gewinnspiele sowie kleine Aufmerksamkeiten in Schweizer Fiat-Autohäusern, etwa ein Crodino Spritz beim Besuch oder während des Service.