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    Der neue Mercedes VLE will mehr sein als nur ein Van

Von Dennis Schneider

Mercedes macht aus dem Van eine Grossraumlimousine und nennt das neue Kapitel VLE. Der vollelektrische Neuling steht als erstes Modell auf der neuen Van-Architektur, soll den Fahrkomfort einer Limousine mit der Variabilität eines MPV verbinden und kommt mit bis zu acht Sitzplätzen.

Zum Start kommt der VLE 300 elektrisch mit 203 kW, mehr als 700 Kilometern WLTP-Reichweite und einer neuen NMC-Batterie mit 115 kWh nutzbarem Energieinhalt. Dank 800-Volt-Technik und bis zu 300 kW DC-Ladeleistung sollen in 15 Minuten bis zu 355 Kilometer Reichweite nachgeladen werden können. Mercedes nennt zudem einen cW-Wert von 0,25 – für ein Fahrzeug dieser Grösse ist das die eigentliche Ansage.

Im Alltag will der VLE nicht bloss geräumig, sondern auch erstaunlich handlich wirken. AIRMATIC-Luftfederung, Hinterachslenkung mit bis zu sieben Grad und ein Wendekreis von 10,9 Metern sollen dafür sorgen, dass sich der grosse Stromer eher nach Mercedes-Limousine als nach klassischem Familien-Shuttle anfühlt. Dazu kommen ein variables Sitzsystem für fünf bis acht Personen, bis zu 2,5 Tonnen Anhängelast und ein Fond, der mit ausfahrbarem 31,3-Zoll-Panoramascreen, 8K-Auflösung und MB.OS ziemlich offensiv zeigt, wohin die Reise gehen soll.

Später folgt der VLE 400 4MATIC elektrisch mit mehr als 300 kW Leistung; für ihn nennt Mercedes einen Sprintwert von 6,5 Sekunden auf 100 km/h. Unterm Strich ist der VLE damit weniger elektrischer EQV-Nachfolger als vielmehr der Versuch, Raum, Reichweite und digitale Inszenierung in ein neues Premium-Format zu giessen. Die gute Nachricht für die Schweiz: Das Modell ist angekündigt. Die nüchterne: Offizielle Schweizer Preise in Franken waren beim Verfassen dieses Artikels noch nicht bekannt.