Mit dem Farbzirkel hat Glasurit ein Format geschaffen, das weit über eine klassische Branchenveranstaltung hinausgeht. Der jüngste Anlass machte deutlich, wie wichtig persönlicher Austausch, praxisnahe Weiterbildung und ein starkes Netzwerk für Frauen in der Carrosserie- und Lackierbranche sind. 25 Teilnehmerinnen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland nutzten die zwei Tage in Berlin, um sich fachlich weiterzubilden, Erfahrungen zu teilen und neue Kontakte zu knüpfen.
Im Zentrum stand der Workshop «Kommunikation auf Augenhöhe – Farbe verbindet». Mit interaktiven Elementen, konkreten Beispielen und direkt umsetzbaren Tipps bot das Programm einen hohen Praxisbezug. Thematisiert wurden Fragen des beruflichen Alltags, vom Umgang mit Mitarbeitenden und Kunden bis hin zum eigenen unternehmerischen Auftreten. Gerade diese Verbindung aus Reflexion, Austausch und handfestem Nutzen machte den Anlass für viele Teilnehmerinnen besonders wertvoll.
Tina Allhoff (Marketing Managerin DACH) bringt den Anspruch von Glasurit auf den Punkt: «Wir setzen mit dem Farbzirkel bewusst auf Austausch, Inspiration und Förderung von Frauen im Carrosserie- und Lackierhandwerk – und schaffen damit eine Plattform, die Mut macht, Wissen teilt und nachhaltige Verbindungen entstehen lässt.» Das ist nicht bloss ein wohlformulierter Leitsatz, sondern beschreibt ziemlich genau, was der Farbzirkel inzwischen geworden ist: Ein Meeting, das Fachlichkeit und Vernetzung auf überzeugende Weise zusammenführt.
Ein prägender Programmpunkt war der Workshop von Cornelia Beckmann zum Thema Wirkung und Kommunikation. Die Sprechwissenschaftlerin ist erfahrene Trainerin im Netzwerk «Color Motion» für Rhetorik und Führung und begleitet seit 25 Jahren Führungskräfte und Teams bei Kommunikationsthemen und Veränderungsprozessen. Ihr Vortrag stiess auf grossen Anklang, weil er nicht in der Theorie steckenblieb, sondern konkrete Hilfestellungen für den Berufsalltag bot. Cheyenne Kessler, Carrosserielackiererin bei «FMT Fahrwerk und Motorentechnik» in Jona SG, sagt dazu: «Cornelia Beckmanns Fachvortrag mit den vielen Tipps lassen sich gut im Alltag umsetzen.» Sie ist nicht das erste Mal dabei und schätzt den persönlichen Austausch: «Ich mag es, Berufsfrauen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen.»
Wie wichtig Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung im Berufsalltag sind, wurde bei einem Teamspiel deutlich. In Kleingruppen wurden Aufgaben gelöst, Ideen entwickelt und der Teamgeist ganz praktisch erprobt. Die Teilnehmerinnen bewiesen dabei Kreativität, Engagement und die Fähigkeit, gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden – Fähigkeiten, die im Werkstattalltag ebenso gefragt sind wie in Führungsrollen.
Ein weiterer Höhepunkt war die Betriebsbesichtigung bei «M-Color». Geschäftsführerin Jennifer Almarales Guerra führte die Gruppe durch ihren Betrieb. Ihre Rolle als Gastgeberin verlieh dem Programmpunkt besondere Authentizität, denn sie ist dem Farbzirkel seit Beginn eng verbunden. Bereits 2024 war sie beim ersten Farbzirkel in Münster als Talkgast und Teilnehmerin dabei, nun brachte sie ihre Erfahrungen als Unternehmerin und Impulsgeberin ein.
Der Farbzirkel zeigt damit eindrücklich, wie Glasurit Frauen im Carrosserie- und Lackierhandwerk gezielt fördert. Nicht mit grossen Worten allein, sondern mit einem Format, das Wissen vermittelt, Mut macht und Verbindungen schafft, die über den Anlass hinaus Bestand haben dürften. In einer Branche, in der Austausch, Sichtbarkeit und gegenseitige Unterstützung immer wichtiger werden, setzt Glasurit damit ein Zeichen, das Substanz hat.