BASF hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer CO₂-ärmeren Produktion abgeschlossen: Die europäische Produktion der Coatings-Sparte wurde wie geplant auf Strom aus erneuerbaren Quellen umgestellt. Damit erreicht das Unternehmen einen zentralen Meilenstein seiner Carbon Management Roadmap. An den französischen Standorten setzt BASF weiterhin auf den nationalen CO₂-armen Strommix.

Für die Lackindustrie ist dieser Schritt mehr als ein technisches Detail aus der Energiebeschaffung. Strom zählt in der industriellen Produktion zu den entscheidenden Stellschrauben, wenn es um die Senkung von Emissionen geht. Entsprechend wichtig ist die Umstellung für BASF – und für Kunden aus der Automobilindustrie sowie weiteren Industriezweigen, die ihre eigenen Klima- und ESG-Ziele erreichen wollen.

Der Einsatz von Strom aus erneuerbaren Quellen in den europäischen Werken ist Teil eines breiteren Massnahmenpakets. Das Unternehmen arbeitet weltweit daran, die CO₂-Emissionen in der Produktion langfristig zu senken. Neben der europäischen Umstellung wurden bereits ausgewählte Standorte in Nordamerika und Asien auf Strom aus erneuerbaren Quellen umgestellt. Die Transformation des globalen Produktionsnetzwerks läuft damit schrittweise weiter.

«Die erreichte Umstellung in unserer europäischen Produktion zeigt, dass wir unsere eigenen Klimaziele konsequent verfolgen. Bis 2030 wollen wir unsere spezifischen CO₂-Emissionen um 40 Prozent reduzieren», sagt Dr. Markus Piepenbrink, Leiter Nachhaltigkeit bei BASF Coatings. Gleichzeitig habe der Einsatz erneuerbarer Energie direkte Auswirkungen auf die Produkte: «Er führt zu einem niedrigeren Product Carbon Footprint unserer Beschichtungslösungen. Damit können unsere Kunden Produkte mit einem reduzierten CO₂-Fussabdruck herstellen und in den Markt bringen.»

Besonders relevant ist die Umstellung bei den sogenannten Scope-2-Emissionen. Diese entstehen durch eingekaufte Energie, etwa Strom. Werden Produktionsstandorte mit erneuerbarem Strom versorgt, sinken diese Emissionen deutlich. Ergänzend setzt BASF auf weitere Energie- und Materialeffizienzmassnahmen, um zusätzliche CO₂-Reduktionen entlang industrieller Wertschöpfungsketten zu erreichen.

Für die Automobilbranche, in der Lacke und Beschichtungen nicht nur optisch, sondern auch technisch eine zentrale Rolle spielen, gewinnt der CO₂-Fussabdruck einzelner Komponenten weiter an Bedeutung. Wer Fahrzeuge klimafreundlicher produzieren will, muss tief in die Lieferkette blicken. Genau dort setzt die BASF an: weniger Emissionen in der eigenen Produktion, ein verbesserter Product Carbon Footprint und damit mehr Spielraum für Kunden, ihre Nachhaltigkeitsziele nicht nur zu formulieren, sondern auch messbar voranzubringen.