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    Ferrari-Drama an der Gold Coast: Fahrer steigt nahezu unverletzt aus

Von Dennis Schneider (Text)

Ein Ferrari SF90 Spider, ein Baum und ein Aufprall, der kaum heftiger aussehen könnte: Bei einem Unfall an der australischen Gold Coast wurde der italienische Supersportwagen regelrecht in zwei Teile gerissen. Die Fahrgastzelle blieb auf einer Grünfläche liegen, während das komplette Heck samt V8-Motor und Hybridtechnik mehrere Meter entfernt zum Stillstand kam.

Der Unfall ereignete sich am Samstagmorgen, 25. Juli, gegen 9.15 Uhr auf dem Rio Vista Boulevard im Stadtteil Mermaid Waters. Der Ferrari war von der Strasse abgekommen und seitlich gegen einen Baum geprallt. Am Steuer sass der australische Immobilieninvestor Sam Gordon. Er war allein unterwegs; weitere Fahrzeuge oder Passanten wurden nicht in den Unfall verwickelt.

So dramatisch die Bilder wirken, so glimpflich endete der Crash für den Fahrer. Gordon musste laut dem Rettungsdienst weder behandelt noch ins Spital gebracht werden. Wenig später meldete er sich selbst in den sozialen Medien und erklärte, es gehe ihm gut.

Wie es zum Unfall kam, ist weiterhin Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die Behörden werten unter anderem Aufnahmen von Überwachungskameras aus; auch die gefahrene Geschwindigkeit soll rekonstruiert werden. Mögliche Anzeigen oder Verkehrsbussen wurden zunächst nicht ausgeschlossen. Die Bezeichnung «ungewöhnlicher Unfall» stammt bislang allein vom Fahrer – die Physik hat sich dazu noch nicht geäussert.

Der SF90 Spider leistet dank V8-Biturbo und drei Elektromotoren 1000 PS und erreicht laut Ferrari 340 km/h. Vom Millionen-Sportwagen blieben zwei Hälften. Vom Fahrer glücklicherweise eine.