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Erst spendiert Porsche dem Taycan künstliche Gangwechsel. Nun soll der ganze Wagen in den letzten Gang schalten. Nach Informationen der «WirtschaftsWoche» plant Porsche, die Produktion seines elektrischen Aushängeschilds bis spätestens 2030 einzustellen. Ausgerechnet 2030. Jenes Jahr, in dem einst mehr als 80 Prozent aller ausgelieferten Porsche rein elektrisch fahren sollten. Zukunft kann in Zuffenhausen erstaunlich schnell altern.
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Mercedes-AMG hat die Markenbindung offenbar neu definiert. Zwei Kunden aus Kalifornien behaupten, das Metalllogo in ihren Sitzen habe sich in der Sonne derart aufgeheizt, dass es Brandverletzungen hinterliess. Nicht bildlich gesprochen, sondern direkt auf der Haut.
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Die Zukunft übt bei Porsche neuerdings Vergangenheit. Der elektrische Taycan erhält simulierte Gangwechsel, einen virtuellen Drehzahlmesser und künstlich inszenierte Schaltimpulse. Während er damit versucht, sich wie ein klassischer Sportwagen anzufühlen, macht der 911 einfach weiter wie bisher – und wird dabei erfolgreicher und teurer.
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1980 Kilometer, einmal quer durch Kolumbien – und kein einziger Tankstopp. Mit dieser Leistung hat sich der Nissan Qashqai e-Power einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde gesichert. Noch bemerkenswerter als die Distanz ist jedoch die Technik dahinter.
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Ein Ferrari SF90 Spider, ein Baum und ein Aufprall, der kaum heftiger aussehen könnte: Bei einem Unfall an der australischen Gold Coast wurde der italienische Supersportwagen regelrecht in zwei Teile gerissen. Die Fahrgastzelle blieb auf einer Grünfläche liegen, während das komplette Heck samt V8-Motor und Hybridtechnik mehrere Meter entfernt zum Stillstand kam.
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Der «Auto Gewerbe Verband Schweiz» (AGVS) verstärkt seine Geschäftsleitung: Kevin Rawyler hat die Nachfolge von Markus Aegerter angetreten. Der Betriebswirtschafter kennt die Autobranche aus vielen beruflichen Perspektiven. Nun wechselt er dorthin, wo zahlreiche Fäden des Schweizer Autogewerbes zusammenlaufen – und zwar in den Bereich «Fachstellen & Services.»
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Manche Autos enden im Museum, andere beim Occasionshändler. Shaquille O’Neals Lucid Air hat es vorerst nur auf einen Auktionsplatz für Unfallwagen geschafft. Ausgerechnet jenes Einzelstück, das für den 2,16 Meter grossen Basketballstar massgeschneidert wurde, wartet nun mit zerlegter Front auf einen neuen Besitzer. Prominenz schützt eben nicht vor Kaltverformung.
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In Deutschland steigt die Zahl der Insolvenzen im Fahrzeugreparaturmarkt deutlich. Hohe Energie- und Betriebskosten treffen auf sinkende Margen und weniger Reparaturvolumen. Für die Schweiz ist das mehr als eine Meldung aus dem Ausland.
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Europa, wo fährst du hin? Offenbar dorthin, wo sich ein Auto mit ein paar digitalen Handgriffen verjüngen lässt und aus Gebrauch plötzlich Goldstaub wird. Der Kilometerzähler ist dabei längst kein Messinstrument mehr, sondern in manchen Händen eine kleine Gelddruckmaschine im Armaturenbrett.
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Indiens Weg zu mehr Energiesicherheit beginnt ausgerechnet dort, wo kaum jemand eine automobile Zukunft vermuten würde: im Kuhstall. Rinderdung, bislang vor allem Nebenprodukt einer riesigen Landwirtschaft, soll künftig helfen, Fahrzeuge anzutreiben und die Abhängigkeit des Landes von importierten Treibstoffen zu verringern. Mittendrin steckt Suzuki – mit einem Projekt, das zeigt, dass alternative Mobilität nicht zwingend von Ladekabel und Lithium abhängig ist.