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Bescheidenheit gehört bei Maybach bekanntlich nicht zur Serienausstattung. Entsprechend tritt auch der überarbeitete Mercedes-Maybach GLS 680 nicht leiser auf – zumindest optisch. Der neu gestaltete Kühlergrill trägt eine beleuchtete Kontur und erstmals einen illuminierten Maybach-Schriftzug. Roségoldene Details in den Scheinwerfern, neue Zweifarbenlackierungen und bis zu 23 Zoll grosse Räder erledigen den Rest.
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Bei Peugeot stand das Vergnügen schon immer ziemlich weit oben im Pflichtenheft. Nun wird dieser Anspruch auf einen Passagier ausgedehnt, der zwar selten beim Tanken hilft, dafür aber zuverlässig Haare auf den Sitzen verteilt: auf «Waldi», oder «Bello». Der gemeinsam mit dem Stellantis Design Studio entwickelte Peugeot e-5008 Dog Edition zeigt, wie ein Familienauto aussehen könnte, wenn der Vierbeiner bei der Gestaltung ein gewichtiges Wörtchen mitzubellen hätte.
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McLaren verabschiedet seine 720S-Baureihe mit einem ziemlich unbescheidenen Schlussakkord. Der neue 788HS leistet 788 PS, fährt 330 km/h schnell und wird nur 200-mal gebaut – zur Hälfte als Coupé, zur Hälfte als Spider.
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Mercedes-AMG macht aus dem neuen CLA einen 680 PS starken Elektrosportler mit drei Axial-Fluss-Motoren, variablem Allradantrieb und aktiver Aerodynamik. Trotz Supersportwagen-Tempo soll die Limousine mehr als 670 Kilometer weit kommen – und auf Wunsch klingen wie ein Vierzylinder.
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Dacia baut seine Ambitionen im C-Segment aus – und tut das nicht mit dem nächsten SUV nach Schema F. Der neue Dacia Striker soll bewusst zwischen den Welten stehen: höher als ein klassischer Kombi, flacher als viele SUV, praktischer als eine Limousine. Also genau dort, wo heute viele Familienautos landen wollen, aber längst nicht alle überzeugend ankommen.
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Der neue Audi Q3 ist kein Auto, das laut um Aufmerksamkeit bettelt. Er fährt nicht mit Showeinlage vor, sondern mit jener Selbstverständlichkeit, die Audi über Jahre kultiviert hat. Einsteigen, losfahren, wohlfühlen – so einfach kann Premium sein, wenn es gut gemacht ist. Und genau das ist nach zwei Wochen mit dem Q3 die wichtigste Erkenntnis: Dieses Auto macht wenig falsch. Fast zu wenig, um sich daran zu reiben.
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Manchmal kommt es anders, als es die Pressemitteilung vermuten lässt. 2020 sah es für Mitsubishi in Europa ziemlich düster aus. Die Japaner kündigten damals an, sich vom europäischen Markt zurückziehen zu wollen. Die wirtschaftliche Lage war angespannt, die Modellpalette hierzulande eher von der Sorte «zuverlässig, aber kaum ein Quell automobiler Begierde.» Kurz gesagt: Mitsubishi fuhr Richtung Ausfahrt.
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Ein Auto namens Peaq auf einem Berg zu präsentieren, ist natürlich keine zufällige Pointe. Skoda hat sein neues elektrisches Flaggschiff auf dem Mont Salève in Frankreich enthüllt, hoch über Genf, mit Blick in die Schweiz und genug Symbolik für einen ganzen Markenabend. Peaq klingt wie «Peak», also Gipfel. Das kann man bemüht finden. Oder man kann anerkennen: Für das grösste elektrische SUV der Marke passt diese Bühne ziemlich gut.
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Man kann diesem Audi vieles vorwerfen. Schweigen gehört nicht dazu. Natürlich fährt er elektrisch, natürlich fehlt das mechanische Theater eines Verbrenners. Aber still? Nein. Der e-tron Sportsound inszeniert über die Lautsprecher genau jene künstliche Spannung, die man bei Elektroautos lange belächelt hat – bis man sie erlebt. Kein echtes Aufheulen, klar. Eher ein digitaler Kampfruf aus Ingolstadt. Ein bisschen Science-Fiction, ein bisschen Rennstrecke, ein bisschen Spielerei. Und ja: Es zaubert einem sofort ein Grinsen ins Gesicht.
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Renault hat den Megane nachgeschärft. Nicht neu erfunden, nicht dramatisch umgekrempelt, nicht mit der ganz grossen Theatermaschine auf die Bühne gerollt. Aber sichtbar reifer gemacht. Bei der statischen Weltpremiere blieb der Schlüssel zwar in der Tasche, gefahren werden durfte nicht. Dafür liess sich ziemlich genau erkennen, wohin Renault mit seinem elektrischen Kompakten will: weniger Auswahl, mehr Ausstattung, mehr Reichweite und ein Auftritt, der nicht mehr nur brav elektrisch sein möchte.