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Automobil

612 PS und Wadenmassage: Maybach legt nach

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Kategorie: Automobil
21. Juli 2026
  • Homeslider Text:

    612 PS und Wadenmassage: Maybach legt nach

  • Ein Auftritt ohne Flüstermodus: Der neu gezeichnete Kühlergrill und die markante Lichtsignatur geben dem GLS 680 noch mehr Präsenz.
    Mehr als fünf Meter automobile Grandezza: Der überarbeitete Luxus-SUV verbindet klassische Maybach-Insignien mit deutlich moderneren Details.
    Die lange Seitenlinie verrät, wem dieser Wagen wirklich gehört: nicht dem Fahrer, sondern vor allem den Passagieren im Fond.
    Klein, aber kaum zufällig platziert: Das Maybach-Emblem an der D-Säule weist dezent auf die gesellschaftliche Rangordnung hin.
    Auch am Heck herrscht Sternenpflicht: Dreidimensionale Leuchtmotive prägen die neu gestalteten Rückleuchten.
    Stehender Mercedes-Stern, Maybach-Schriftzug und reichlich Chrom – Zurückhaltung sieht in Stuttgart offenbar anders aus.
    Die elektrischen Trittbretter fahren beim Öffnen der Türen in weniger als einer Sekunde aus. Schliesslich soll selbst das Einsteigen standesgemäss ablaufen.
    Die Vordersitze erhalten eine neu entwickelte Vibrationsmassage in den Sitzkissen. Auch Chauffeure sollen offenbar entspannt ans Ziel kommen.
    Zwei Executive-Sitze, reichlich Beinfreiheit und eine Massage bis zu den Waden: Im Fond wird Reisen zur gepflegten Nebensache.
    Der eigentliche Logenplatz liegt in der zweiten Reihe. Individuelle Bildschirme, Liegeposition und feinstes Nappaleder schaffen First-Class-Atmosphäre ohne Flughafen.
    Champagnerkelche, kabelloses Laden und USB-Anschlüsse: Die Fondkonsole verbindet gepflegten Genuss mit den profanen Anforderungen des digitalen Alltags.
    Eigene Kopfhörer für das Fond-Entertainment sorgen dafür, dass Ruhe an Bord kein Gemeinschaftsprojekt bleiben muss.

Bescheidenheit gehört bei Maybach bekanntlich nicht zur Serienausstattung. Entsprechend tritt auch der überarbeitete Mercedes-Maybach GLS 680 nicht leiser auf – zumindest optisch. Der neu gestaltete Kühlergrill trägt eine beleuchtete Kontur und erstmals einen illuminierten Maybach-Schriftzug. Roségoldene Details in den Scheinwerfern, neue Zweifarbenlackierungen und bis zu 23 Zoll grosse Räder erledigen den Rest.

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Freie Schnauze, beste Sicht: «Bello» sitzt im Peugeot erste Klasse

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Kategorie: Automobil
16. Juli 2026
  • Reisefertig auf vier Pfoten: Der Peugeot e-5008 Dog Edition Concept verbindet grosszügigen Stauraum mit hundegerechtem Zubehör – von der modularen Liegefläche bis zu Taschen für Zwei- und Vierbeiner.
    Beste Aussicht, weiche Auflage: Die spezielle Fenster-Kopfstütze bietet dem vierbeinigen Passagier einen bequemen Platz für die Schnauze – inklusive Fahrtwind, Panorama und garantiertem Unterhaltungsprogramm am Strassenrand.
    Saubere Sache für Zwei- und Vierbeiner: In der Peugeot-Studie schützen Bezüge die Rückbank, während das Netz zwischen den Sitzreihen für Ordnung sorgt – zumindest bis «Bello» beschliesst, dass vorne eindeutig die bessere Aussicht wartet.
    Der Modus «Dog Guardian» hält den Innenraum auf angenehmer Temperatur, überwacht aus der Ferne und meldet sich, falls mit «Bello» etwas nicht stimmt. Klimakomfort mit Aufsichtspflicht – nur das Leckerli muss Herrchen weiterhin selber liefern.
    Alles dabei für den Ausflug: Im Kofferraum warten modulare Liegefläche, Handtücher, Tasche und vernetztes Hundegeschirr – ordentlich verstaut, bevor der Vierbeiner mit nassen Pfoten seine eigene Gepäckordnung einführt.

Bei Peugeot stand das Vergnügen schon immer ziemlich weit oben im Pflichtenheft. Nun wird dieser Anspruch auf einen Passagier ausgedehnt, der zwar selten beim Tanken hilft, dafür aber zuverlässig Haare auf den Sitzen verteilt: auf «Waldi», oder «Bello». Der gemeinsam mit dem Stellantis Design Studio entwickelte Peugeot e-5008 Dog Edition zeigt, wie ein Familienauto aussehen könnte, wenn der Vierbeiner bei der Gestaltung ein gewichtiges Wörtchen mitzubellen hätte.

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200 Stück, 788 PS und kein leiser Abschied

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Kategorie: Automobil
13. Juli 2026
  • Der offene 788HS zeigt in der Frontansicht den mehrteiligen Splitter und die neue Fronthaube mit S-Duct. Goldfarbene Akzente weisen auf das streng limitierte Sondermodell hin.
    Nur 100 Exemplare des Spider werden gebaut. Der mächtige aktive Heckspoiler und die weit nach vorne gezogene Aerodynamik prägen den Auftritt.
    Von hinten ist Zurückhaltung keine Option: grosser Spoiler, Formel-1-inspirierter Diffusor und vier zentral angeordnete Titan-Endrohre.
    Die erhöhte Perspektive zeigt, wie konsequent McLaren die Luftführung über die offene Carrosserie und zum Heckspoiler gestaltet hat.
    Carbon-Schalensitze, orangefarbene Gurte und eine leichte Mittelkonsole bestimmen den auf den Fahrer konzentrierten Innenraum.
    Vier Endrohre in der Mitte, ein aufwendiger Diffusor darunter: Das Heck macht unmissverständlich klar, dass der 788HS über dem 750S positioniert ist
    In der Seitenansicht fallen die extrem flache Silhouette, der Dachlufteinlass und die neuen geschmiedeten Räder mit Zentralverschluss auf.
    Der aktive Heckspoiler sitzt deutlich höher als beim 750S. Zusammen mit dem neuen Diffusor sorgt er für zusätzlichen Abtrieb.
    Die leichten Carbon-Schalensitze tragen das selten verwendete HS-Logo. Der Zusatz steht bei McLaren für «High Sport».
    Auch der Spider erhält ausgeprägte Carbon-Schalensitze. Helle Polsterflächen setzen einen deutlichen Kontrast zum dunklen Innenraum.
    Die eingestickten 788HS-Schriftzüge erinnern daran, dass weltweit lediglich 200 Fahrzeuge entstehen – 100 Coupés und 100 Spider.

McLaren verabschiedet seine 720S-Baureihe mit einem ziemlich unbescheidenen Schlussakkord. Der neue 788HS leistet 788 PS, fährt 330 km/h schnell und wird nur 200-mal gebaut – zur Hälfte als Coupé, zur Hälfte als Spider.

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Drei Motoren, 680 PS: Der CLA 45 wird zum Elektro-AMG

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Kategorie: Automobil
13. Juli 2026
  • Flach, breit und demonstrativ ernst: Die AMG-spezifische Front lässt wenig Zweifel an der Aufgabe des neuen CLA 45.
    Der aktive Heckspoiler ist mehr als Dekoration. Je nach Fahrprogramm verbessert er Stabilität oder Luftwiderstand.
    Durchgehendes Leuchtenband, ausgeprägte Diffusoroptik und ein ausgefahrener Spoiler prägen das Heck des Elektro-AMG.
    Die Seitenansicht zeigt die coupéhafte Dachlinie des knapp 4,75 Meter langen Viertürers.
    Zwei Elektromotoren an der Hinterachse erlauben eine gezielte Kraftverteilung zwischen dem linken und rechten Hinterrad.
    Aus der Vogelperspektive wirkt der CLA beinahe zurückhaltend. Die 680 PS sieht man ihm erst auf den zweiten Blick an.
    Vertikale Streben und ein grosser Mercedes-Stern übertragen die klassische AMG-Optik ins elektrische Zeitalter.
    Randsteine und Staub statt Ladestation: Mercedes-AMG setzt den elektrischen CLA 45 bewusst auf der Rennstrecke in Szene.
    Die breite MBUX-Displaylandschaft dominiert das Cockpit, sportliche Sitze und farbige Akzente setzen den AMG-Kontrapunkt.
    Der CLA 45 ist als reiner Viersitzer ausgelegt. Eine feste Mittelarmlehne trennt die beiden Plätze im Fond.
    Carbonfaser-Optik, Kontrastnähte und eine rote Lichtleiste sorgen in der Mittelkonsole für die passende Rennsportkulisse.
    Über den AMG-Drehsteller lassen sich die Fahrprogramme direkt am Lenkrad anwählen. «R» steht für den optionalen Race-Modus.
    Bei Dunkelheit wird das Cockpit zur digitalen Kommandozentrale – inklusive AMG-Anzeigen und farbiger Ambientebeleuchtung.

Mercedes-AMG macht aus dem neuen CLA einen 680 PS starken Elektrosportler mit drei Axial-Fluss-Motoren, variablem Allradantrieb und aktiver Aerodynamik. Trotz Supersportwagen-Tempo soll die Limousine mehr als 670 Kilometer weit kommen – und auf Wunsch klingen wie ein Vierzylinder.

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Dacia Striker: Zwischen Kombi, SUV und Limousine

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Kategorie: Automobil
09. Juli 2026
  • Die neue Front des Dacia Striker wirkt bewusst breit und streng: schwarze Maske, T-förmige Lichtsignatur und ein Auftritt, der mehr Präsenz zeigt, als man in dieser Preisklasse erwarten würde.
    Der Striker mischt SUV-Haltung mit Kombi-Nutzen und Limousinenlinie. Dacia nennt das Crossover – nüchterner gesagt: ein Familienauto, das nicht nach rollender Schrankwand aussehen will.
    In der Seitenansicht zeigt sich die Idee am klarsten: lange Dachlinie, flache Silhouette, robuste Radläufe. Ein Auto zwischen den Kategorien – und genau dort will Dacia offenbar hin.
    Am Heck setzt Dacia auf klare Kanten statt Designakrobatik. Der breite schwarze Streifen und die senkrechten Leuchten geben dem Striker jene Robustheit, die sonst gerne mit viel Plastik und noch mehr Pathos verkauft wird.
    Von hinten wirkt der Striker kompakt, aber nicht klein. Die erhöhte Bodenfreiheit und die kräftigen Proportionen sollen zeigen: Alltag ja, Feldweg auch – Drama bitte anderswo.
    Die Heckpartie bleibt reduziert und funktional. Hinter der klar gezeichneten Klappe steckt ein Kofferraum mit bis zu 600 Litern Volumen – also genug Platz für Familie, Ferien und die üblichen Spontankäufe.
    Das Cockpit bleibt typisch Dacia: grosse Anzeigen, klare Bedienung und physische Schalter dort, wo man sie im Alltag tatsächlich braucht. Revolution? Nein. Vernunft? Schon eher.
    Die vorderen Sitze setzen auf Komfort statt Show. Je nach Ausstattung gibt es beheizbare Sitze, Lenkradheizung und elektrisch verstellbaren Fahrersitz – Dacia entdeckt den Langstreckenanspruch.
    Textile Flächen, klare Linien und ein aufgeräumtes Armaturenbrett bringen wohnlichere Stimmung in den Innenraum. Der Striker will nicht edel spielen, aber auch nicht billig wirken.
    Das grosse Panoramadach bringt Licht in den Innenraum und soll zugleich Wärme und Geräusche besser draussen halten. Ein Detail, das den Striker auf langen Fahrten spürbar erwachsener machen dürfte.
    Auch im Fond setzt Dacia auf Platz und einfache Nutzbarkeit. Der Striker ist auf fünf Personen ausgelegt – und damit weniger Lifestyle-Objekt als ehrliches Reisegerät für den Familienalltag.

Dacia baut seine Ambitionen im C-Segment aus – und tut das nicht mit dem nächsten SUV nach Schema F. Der neue Dacia Striker soll bewusst zwischen den Welten stehen: höher als ein klassischer Kombi, flacher als viele SUV, praktischer als eine Limousine. Also genau dort, wo heute viele Familienautos landen wollen, aber längst nicht alle überzeugend ankommen.

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Audi Q3: Der kleine Grosse aus Ingolstadt

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Kategorie: Automobil
06. Juli 2026
  • Vor Bergkulisse zeigt der neue Audi seine ruhige Seite: breit aufgestellt, klar gezeichnet und ohne lautes Gehabe. Der grosse Singleframe und die schmalen Leuchten geben der Front deutlich mehr Präsenz als früher.
    Salbeigrün metallic passt erstaunlich gut zu diesem Auftritt: eigenständig, aber nicht schrill. Die muskulöse Front macht klar, dass Audi seinen kompakten SUV erwachsener und selbstbewusster gezeichnet hat.
    Die Seitenansicht zeigt die neue Reife besonders gut. Straffe Linien, kräftige Radläufe und eine gestreckte Silhouette lassen den Wagen weniger nach Einstiegsmodell und mehr nach kleinem Bruder der grösseren Baureihen wirken.
    Am Heck setzt Audi auf Breite und klare Kanten. Das durchgezogene Leuchtenband, die dunklen Details und die kräftige Schulter geben dem Auftritt jene Portion Ernsthaftigkeit, die in der Kompaktklasse längst nicht selbstverständlich ist.
    Die digitalen OLED-Heckleuchten sind mehr als ein hübscher Effekt. Sie geben dem Heck Charakter, sorgen für Wiedererkennung und zeigen, wie konsequent Audi Lichttechnik inzwischen als Designmerkmal einsetzt.
    Innen rückt der Q3 spürbar näher an die grossen Audi-Modelle. Die digitale Bühne, die klare Linienführung und die wertigen Materialien schaffen ein Cockpit, das deutlich hochwertiger wirkt, als es die Fahrzeugklasse vermuten lässt.

Der neue Audi Q3 ist kein Auto, das laut um Aufmerksamkeit bettelt. Er fährt nicht mit Showeinlage vor, sondern mit jener Selbstverständlichkeit, die Audi über Jahre kultiviert hat. Einsteigen, losfahren, wohlfühlen – so einfach kann Premium sein, wenn es gut gemacht ist. Und genau das ist nach zwei Wochen mit dem Q3 die wichtigste Erkenntnis: Dieses Auto macht wenig falsch. Fast zu wenig, um sich daran zu reiben.

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Mitsubishi: Rückzug war Denkpause – Comeback mit Renault-Genen

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Kategorie: Automobil
29. Juni 2026
  • Vor alpiner Kulisse zeigt der Mitsubishi Eclipse Cross BEV sein neues Selbstbewusstsein: kein grosser Marken-Neustart mit Fanfaren, aber ein sauber gemachter Elektro-SUV, der Mitsubishis Europa-Comeback sichtbar ernst meint.
    Mit der «Dynamic Shield 2.0»-Front gibt sich der Eclipse Cross eigenständiger, als es die enge Verwandtschaft zum Renault Scenic E-Tech vermuten lässt.
    In der Seitenlinie bleibt die Renault-Basis erkennbar, doch der Eclipse Cross tritt sauber proportioniert auf – sachlich, modern und ohne überflüssiges Showprogramm.
    Hinten zeigt sich der Eclipse Cross als praktischer Familien-Stromer: viel Platz, klare Linien und ein Kofferraumvolumen von 545 bis 1670 Litern.
    Grundsätzlich sitzt man im Eclipse komfortabel – und auf der Rückbank mit grosszügiger Bein- und Kopffreiheit. Die Materialien wirken durchdacht, die Oberflächen fühlen sich hochwertig an.
    Die Fondpassagiere schauen auf Instrumente und ein Armaturenbrett mit grossem Tablet, was optisch sehr nah am französischen Verwandten ist. Das ist allerdings kein Makel.

Manchmal kommt es anders, als es die Pressemitteilung vermuten lässt. 2020 sah es für Mitsubishi in Europa ziemlich düster aus. Die Japaner kündigten damals an, sich vom europäischen Markt zurückziehen zu wollen. Die wirtschaftliche Lage war angespannt, die Modellpalette hierzulande eher von der Sorte «zuverlässig, aber kaum ein Quell automobiler Begierde.» Kurz gesagt: Mitsubishi fuhr Richtung Ausfahrt.

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Skoda Peaq: Der Gipfelstürmer mit viel Raum und Reichweite

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Kategorie: Automobil
25. Juni 2026
  • Weltpremiere mit Aussicht: Hoch über Genf wurde Skodas neues Elektro-Flaggschiff auf dem Mont Salève inszeniert – mit viel Bühne, Bergluft und Symbolik.
    Schon die Gondelfahrt war Teil der Dramaturgie: Der Weg hinauf zum Mont Salève passte perfekt zum Namen des neuen Gipfelstürmers.
    Radsport als Markengeschichte: Begleitet von Chris Froome machten sich ausgewählte Teilnehmer mit dem Rennvelo auf den Weg bergauf.
    Oben angekommen: Die Rennvelo-Gruppe erreichte die Präsentationsfläche auf dem Berg – sportlicher Prolog für eine elektrische Weltpremiere.
    Die Front zeigt die neue Designlogik der Marke: schmale Lichtsignatur, schwarzes Tech-Deck-Face und eine bewusst ruhig gezeichnete Carrosserie.
    Am Heck setzt das grosse SUV auf klare Linien, breite Schultern und eine Lichtgrafik, die Präsenz zeigt, ohne gleich laut zu werden.
    Gross, aber nicht plump: Die lange Kabine, der kräftige hintere Aufbau und die reduzierte Linienführung geben dem Stromer seine souveräne Haltung.
    In der Seitenansicht zeigt sich, wie stark das Design auf Länge und Ruhe setzt. Die Proportionen sollen Grösse zeigen, aber keine Schwere.
    Breiter Stand, klare Kante: Von hinten wirkt das neue Flaggschiff bewusst aufgeräumt – weniger Zierat, mehr Fläche, mehr Haltung.
    Technik aus erster Hand: Dr. Johannes Neft, Vorstand Technische Entwicklung bei Skoda Auto, erklärt Carwing die Rolle des MEB+-Baukastens.
    Design im Detail: Oliver Stefani, Head of Design bei Skoda Auto, spricht mit Carwing über Modern Solid, Aerodynamik und die Proportionen des grossen SUV.
    Das Cockpit setzt auf ein grosses vertikales Display, lässt wichtige Funktionen aber nicht vollständig im Touchscreen verschwinden.
    Das grosse Panoramadach bringt viel Licht in den Innenraum. Seine elektrochrome Abdunkelung ersetzt die klassische Sonnenblende.
    Raum als Markenkern: Auch im Fond zeigt sich, worauf die Tschechen traditionell setzen – Platz, Übersicht und ein wohnliches Ambiente.
    Lounge statt nüchterner Reiseplatz: Mit ausfahrbarer Beinauflage und Komfortsitzen zielt der Innenraum klar auf lange Strecken.

Ein Auto namens Peaq auf einem Berg zu präsentieren, ist natürlich keine zufällige Pointe. Skoda hat sein neues elektrisches Flaggschiff auf dem Mont Salève in Frankreich enthüllt, hoch über Genf, mit Blick in die Schweiz und genug Symbolik für einen ganzen Markenabend. Peaq klingt wie «Peak», also Gipfel. Das kann man bemüht finden. Oder man kann anerkennen: Für das grösste elektrische SUV der Marke passt diese Bühne ziemlich gut.

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Audi S6 Avant e-tron: Schwer elektrisch, schnell überzeugend

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Kategorie: Automobil
22. Juni 2026
  • Breit, tief, selbstbewusst: Von vorn wirkt der Audi S6 Avant e-tron weniger wie ein klassischer Kombi als wie ein elektrischer Schnellzug mit Nummernschild.
    Die lange Avant-Silhouette bleibt erhalten, doch die Technik darunter ist neu: 503 PS, quattro-Allrad und bis zu 648 Kilometer Reichweite machen aus dem Familienformat ein ziemlich ernstes Statement.
    Fast fünf Meter lang, 21-Zoll-Räder und rote Bremssättel: Der S6 trägt seine sportlichen Ambitionen sichtbar, auch wenn seine 2,5 Tonnen auf Bergstrassen nicht einfach verschwinden.
    Von hinten zeigt sich der elektrische Avant als sauber gezeichneter Reisewagen – elegant genug für die Langstrecke, kräftig genug für jene Momente, in denen Vernunft kurz Pause macht.
    Das durchgehende Leuchtenband setzt den Abschluss klar in Szene. Darunter steckt kein Auspufftheater mehr, sondern elektrische Kraft – samt e-tron Sportsound für das Grinsen beim Beschleunigen.
    Innen bleibt Audi seiner Linie treu: viel Bildschirm, viel Präzision, viel Premium. Das Cockpit wirkt digital, aber nicht überladen – eine Kommandozentrale für Komfort, Tempo und lange Etappen.
    Das MMI, das Beifahrerdisplay und das digitale Cockpit zeigen, wohin die Reise geht: Der S6 ist nicht nur ein Auto, sondern auch Bühne für Assistenzsysteme, Navigation, Sound und vernetzte Dienste.
    Auch im Fond spielt der schnelle Avant den souveränen Reisewagen. Viel Platz, edle Materialien und rote Lederpolster machen klar: Hier soll nicht nur der Fahrer Spass haben.

Man kann diesem Audi vieles vorwerfen. Schweigen gehört nicht dazu. Natürlich fährt er elektrisch, natürlich fehlt das mechanische Theater eines Verbrenners. Aber still? Nein. Der e-tron Sportsound inszeniert über die Lautsprecher genau jene künstliche Spannung, die man bei Elektroautos lange belächelt hat – bis man sie erlebt. Kein echtes Aufheulen, klar. Eher ein digitaler Kampfruf aus Ingolstadt. Ein bisschen Science-Fiction, ein bisschen Rennstrecke, ein bisschen Spielerei. Und ja: Es zaubert einem sofort ein Grinsen ins Gesicht.

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Renault Megane: Mehr Reichweite, weniger Varianten

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Kategorie: Automobil
22. Juni 2026
  • Mehr Gesicht, weniger Bravheit: Die neu gezeichnete Front mit schwarzem Rhombus-Grill und markanter Lichtsignatur gibt dem elektrischen Megane sichtbar mehr Präsenz.
    Der überarbeitete Franzose tritt selbstbewusster auf: grosse Räder, straffere Linien und der neue Farbton Bleu Satin rücken ihn näher an den Auftritt eines sportlichen Kompakten.
    Die neue Lichtgrafik macht den Unterschied: Seitliche Rhombus-Elemente ersetzen die bisherigen Lufteinlässe und lassen die Front breiter und entschlossener wirken.
    Auch das Heck wurde geschärft: Die durchgehende Leuchtengrafik bleibt, wirkt nun aber dreidimensionaler und wird von einer sportlicher gezeichneten Schürze eingefasst.
    Zwischen Kompaktwagen und erhöhter SUV-Silhouette: Die Seitenansicht zeigt die hohen Flanken, bündig eingelassenen Türgriffe und die coupéhafte Dachlinie besonders deutlich.
    Breit statt verspielt: Am Heck setzt Renault auf klare Kanten, eine schmale Lichtlinie und dunkle Kontraste – ganz ohne falsches Auspuff-Theater.
    Esprit Alpine bringt mehr Noblesse in den Innenraum: Sportsitze, blaue Akzente und hochwertige Materialien sollen den Megane deutlich edler wirken lassen.
    Das Cockpit bleibt konsequent digital: Das openR-Link-System verbindet Fahrerdisplay und Zentralbildschirm zu einer grossen Bedienlandschaft mit integrierten Google-Diensten.
    Die Ladeplanung sitzt mitten im System: Google Maps berücksichtigt Ladestopps, Reichweite und Route – genau die Art von Hilfe, die Elektroautos im Alltag wirklich brauchen.

Renault hat den Megane nachgeschärft. Nicht neu erfunden, nicht dramatisch umgekrempelt, nicht mit der ganz grossen Theatermaschine auf die Bühne gerollt. Aber sichtbar reifer gemacht. Bei der statischen Weltpremiere blieb der Schlüssel zwar in der Tasche, gefahren werden durfte nicht. Dafür liess sich ziemlich genau erkennen, wohin Renault mit seinem elektrischen Kompakten will: weniger Auswahl, mehr Ausstattung, mehr Reichweite und ein Auftritt, der nicht mehr nur brav elektrisch sein möchte.

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