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Automobil

Renault 4 «plein sud»: Cabrio-Gefühl ohne Cabrio-Drama

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Kategorie: Automobil
19. Juni 2026
  • Sonne, Meer, Palmen: An der katalanischen Küste zeigt der offene Renault 4, worum es ihm geht – mehr Leichtigkeit im Alltag, ohne gleich das grosse Cabrio-Drama zu inszenieren.
    Mit geöffnetem Stofffaltdach rollt der kleine Stromer entspannt der Küste entlang. Auffällig bei der ersten Fahrt: Die Windgeräusche bleiben erstaunlich niedrig.
    Auch auf losem Untergrund macht die Freiluftversion eine gute Figur. Ein 4x4 ist sie nicht, doch für Kiesplätze, Zufahrtswege und leichte Schotterpassagen reicht die Souveränität locker.
    Von oben wird der technische Kniff sichtbar: geschlossen wirkt das schwarze Stoffdach sauber integriert und verändert die Linie des R4 weniger stark, als man erwarten würde.
    Auf Knopfdruck wird aus dem kompakten Elektro-Crossover ein Open-Air-Auto. Die grosse Dachöffnung bringt Licht und Luft bis in die zweite Reihe.
    Im Cockpit setzt Renault auf grosse Displays, klare Menüs und praktische Direktbedienung. Modern ja, aber erfreulicherweise nicht komplett im Touchscreen-Wahn versunken.
    OpenR link bringt Navigation, Google-Dienste und Smartphone-Anbindung ins Auto. Der digitale Teil wirkt aufgeräumt und passt zum unkomplizierten Charakter des Wagens.
    Retro-Anklänge, moderne Materialien und kleine Farbakzente: Der Innenraum spielt mit der R4-Geschichte, ohne daraus eine Nostalgie-Verkleidung zu machen.
    Auf der Landstrasse wirkt der offene Vierer stabil und gelassen. Der 150-PS-Elektromotor liefert genug Druck, ohne dem Auto künstlich Sportlichkeit aufzuzwingen.
    Der R4 bleibt auch als Freiluftmodell ein angenehm handlicher Begleiter. Genau darin liegt sein Reiz: Er will nicht grösser wirken, als er ist.
    Kurven, Sonne, Stoffdach – die Mischung passt. Die Mehrlenker-Hinterachse bringt spürbar Ruhe ins Auto, auch wenn die Strasse etwas lebendiger wird.
    Der Blick von oben zeigt den eigentlichen Luxus dieser Version: viel Himmel, viel Licht und trotzdem ein vollwertiger Innenraum mit fünf Türen und alltagstauglichem Konzept.

Ein Cabrio? Ja, aber nicht in jener alten Lehrbuchform, bei der Wind, Lärm und ein bisschen masochistische Romantik serienmässig mitfahren. Renault macht es beim Renault 4 E-Tech electric «plein sud» anders. Kein vollständig offener Aufbau, kein Roadster-Theater, sondern ein grosses elektrisch betätigtes Stofffaltdach, das aus dem kompakten Elektro-Crossover ein erstaunlich entspanntes Freiluftauto macht.

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Alpine A390 GTS: Mehr Alltag, mehr Druck, mehr Frankreich

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Kategorie: Automobil
19. Juni 2026
  • Auf der Bergstrasse zeigt der elektrische Sport-Fastback, worum es Alpine geht: nicht nur Leistung auf dem Papier, sondern Dynamik dort, wo Kurven enger werden und Ausreden weniger.
    Breite Spur, flache Silhouette, klare Haltung: Der A390 GTS trägt den Sportwagenanspruch nicht als Dekoration, sondern als sichtbares Versprechen.
    Das Heck mit durchgehender Lichtsignatur und hinterleuchtetem Alpine-Schriftzug macht klar: Dieser Franzose will nicht im Elektro-Einerlei verschwinden.
    Drei Elektromotoren, Allradantrieb und aktive Drehmomentverteilung sollen dem Fünftürer jene Agilität geben, die man bei einem Stromer dieser Grösse nicht automatisch erwartet.
    Zwischen Alltag und Attacke: Der neue Alpine kombiniert fünf Türen und Platz für fünf Personen mit jener dramatischen Linienführung, die ein gewöhnliches SUV ziemlich bieder aussehen lässt.
    Das Cockpit bleibt fahrerorientiert: digitale Instrumente, zentraler Hochformat-Bildschirm und klassische Bedienelemente dort, wo man sie auch während der Fahrt noch findet.
    Alpine setzt innen nicht auf kalte Bildschirm-Askese, sondern auf Sportlichkeit mit Substanz: Lenkrad, RND-Bedienung und Telemetrics-Funktionen rücken den Fahrer ins Zentrum.
    Die Sabelt-Sportsitze in Nappaleder zeigen, dass der Franzose Komfort nicht mit Beliebigkeit verwechselt. Massagefunktion hin oder her – hier soll man sitzen, nicht nur Platz nehmen.
    Fünf Plätze statt reiner Wochenend-Egoismus: Im Fond zeigt der elektrische Fastback, dass Alpine den Alltag mitdenkt, ohne gleich zum nüchternen Vernunftmobil zu werden.

Alpine macht aus dem A390 endgültig ernst. Nach dem GT folgt nun der GTS, also jene Version, bei der das elektrische Fastback nicht mehr nur elegant auftreten, sondern auch zubeissen soll. Fünf Türen, fünf Plätze, französischer Chic – und darunter ein Antrieb, der mehr A110-Gefühl in den Alltag tragen soll, als es ein klassisches SUV je zugeben würde.

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Porsche in der Gobi: Wenn Luxus plötzlich schaufeln muss

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Kategorie: Automobil
17. Juni 2026
  • Biwak statt Boutique-Hotel: Am Abend wird der Cayenne zum Nachtlager auf Rädern – mit Dachzelt, Lagerfeuer und Felskulisse statt Lobby, WLAN und Zimmerservice.
    Treffpunkt am Rand der Zivilisation: In der Gobi wird aus der Porsche-Flotte kein Showroom auf Sand, sondern eine Fahrgemeinschaft für Geröll, Staub und ziemlich lange Horizonte.
    Die Gobi macht keine Gefälligkeiten: Der Macan kämpft sich durch eine Landschaft aus Staub, Felsen und losem Untergrund – dort, wo Traktion wichtiger ist als jede Hochglanzzahl.
    Der 911 Dakar trägt seine Rallye-Optik nicht nur zur Dekoration: Im Sand zeigt der Elfer, dass der Mythos auch abseits der Ideallinie noch erstaunlich viel Bodenhaftung hat.
    Wenn der Cayenne Staub zieht, wird aus Luxus plötzlich Arbeit: Auf den offenen Ebenen der Gobi zählen Allrad, Schwung und Gelassenheit mehr als Leder, Displays und schöne Prospektworte.
    Kleinwagenformat im Monumentaltheater der Natur: Zwischen steilen Felswänden und endlosen Pisten wirkt selbst ein Porsche-Konvoi plötzlich erstaunlich bescheiden.

Der Asphalt endet, und plötzlich wird aus Sportlichkeit eine sehr einfache Frage: Kommt man hier wieder heraus? Porsche hat seine Gobi Desert Experience nicht als gemütliche Ausfahrt inszeniert, sondern als Offroad-Prüfung dort, wo schöne Broschüren schnell Staub ansetzen.

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Drei Partner, ein Ziel: Robotaxis für den Massenmarkt

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Kategorie: Automobil
17. Juni 2026
  • Drei Partner, drei Rollen: Stellantis liefert die Plattform, Wayve die KI, Uber den Zugang zu Millionen Nutzern. Am Ende soll daraus ein fahrerloser Mobilitätsdienst für den Alltag entstehen.

Stellantis, Wayve und Uber wollen gemeinsam fahrerlose Mobilitätsdienste der Stufe 4 entwickeln und weltweit auf die Strasse bringen. Ziel ist es, Robotaxis schneller marktreif zu machen und über die Uber-App in grossem Massstab anzubieten.

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VW Golf GTI: Ein halbes Jahrhundert Karo, Kraft, Kompressor und Kult

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Kategorie: Automobil
16. Juni 2026
  • Dazwischen liegt ein halbes Jahrhundert: Links der GTI der ersten Generation, noch leichtfüssig, kantig und mit 110 PS als freche Sondernummer gestartet. Rechts die aktuelle achte Generation – kräftiger, digitaler und deutlich erwachsener.
    1976 trat der erste GTI als kompaktes Versprechen an – 110 PS, wenig Gewicht, roter Grillrahmen, Karo-Sitze und ein Schaltknauf wie ein Golfball. Ein Auto für den Weg zur Arbeit, das auf dem Heimweg plötzlich den Klausenpass suchte.
    Golf GTI der zweiten Generation im Element: leicht eingelenkt, etwas Staub am Heck, die Zusatzscheinwerfer im Grill wie wache Augen. Hier fährt kein braver Kompakter zum Bäcker, sondern einer, der die Landstrasse noch als Turngerät versteht.
    Der aktuelle GTI zeigt, wie weit die Idee seit 1976 gereift ist: fünf Türen, viel Technik, scharfe Linien und der rote Faden im Grill. Aus dem einstigen Lausbuben ist ein digitaler Sportsfreund geworden.
    GTI Edition 50 von hinten: breite Schultern, vier Endrohre, roter Lack und genug Schwarzglanz. Zum Jubiläum zeigt das Sondermodell, das aus ihm einernst gemeinter Geburtstagsgast geworden ist.
    Kleines Detail, klare Ansage: Das «Edition 50»-Logo am Dachspoiler markiert den stärksten Serien-GTI aller Zeiten. Ein dezenter Hinweis also – sofern man bei 325 PS und Jubiläumsdekor noch von dezent sprechen möchte.

Das erste Mal, als ich den Golf GTI erfahren konnte, war 1976. Also genau in jenem Jahr, in dem er das Licht der Autowelt erblickte – nicht mit Trommelwirbel und rotem Teppich, sondern eher mit hochgezogener Augenbraue und der Frage: Braucht es das wirklich, einen Golf mit Pfeffer im Auspuff? Ein Freund der Familie hatte einen.

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Der nächste M3 lädt Strom, aber BMW zieht den Stecker beim Benziner noch nicht

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Kategorie: Automobil
15. Juni 2026
  • Scharfe Front, flache Niere, gelbe M-Lichtsignatur: Das BMW M Concept Neue Klasse zeigt, wie aggressiv die elektrische M-Zukunft auftreten soll.
    Noch ist es ein Concept Car, doch die Botschaft ist klar: Diese Silhouette wirkt weniger wie Designübung, sondern wie ein ziemlich konkreter Vorbote des nächsten M3.
    Breite Radhäuser, Zentralverschlussrad und tief gezogene Front: BMW übersetzt M-typische Rennstrecken-Optik in die Sprache der Neuen Klasse.
    Von oben wirkt das Konzept fast nüchtern. Doch die breite Spur, das schwarze Dach und die kompakte Statur verraten: Hier geht es nicht um Effizienzromantik.
    Reduziert, digital, fahrerorientiert: Im Cockpit soll die Neue Klasse nicht zur Lounge werden, sondern zum Werkzeug für Tempo und Präzision.
    Der elektrische M der Zukunft setzt auf vier Motoren, 800-Volt-Technik und radindividuelle Steuerung. Die grosse Frage bleibt: Fühlt sich das noch nach M an?
    Frontalangriff auf alte Gewissheiten: Mit «Sharknose», gelben Leuchten und flacher Niere will BMW beweisen, dass M auch ohne Auspuffrohre böse schauen kann.
    Le Mans als Bühne, Monza Red als Ansage: Das Concept Car inszeniert den Wandel nicht leise, sondern mit ziemlich breitem Pinsel.
    Auch von hinten verzichtet BMW auf falsche Zurückhaltung. «Ducktail-Spoiler», Lichtband und Diffusor sollen zeigen: Elektro heisst hier nicht brav.
    Die Rennstrecke bleibt Teil der Erzählung. Nur kommt der nächste grosse M-Impuls nicht mehr aus sechs Zylindern, sondern aus Hochvolt und Software.
    Die Front im Dunkeln macht klar, wohin BMW M visuell will: weniger klassische Niere, mehr Lichtsignatur, mehr Tiefenwirkung, mehr Drama.
    Vier Schalensitze, Fünfpunktgurte und kräftige M-Farben: Der Innenraum spielt nicht Business-Class, sondern Trackday mit Zulassungshoffnung.
    Auf der Start-Ziel-Geraden wirkt das Concept Car fast seriennah. Genau das macht den Auftritt spannend: Die elektrische M-Zukunft ist nicht mehr weit weg.
    Das Dach trägt die M-Farben als grafisches Statement. Ein kleines Detail, aber ein klares Signal: Die Neue Klasse soll ihre Herkunft nicht verstecken.
    Die alte M-Welt lebte vom Klang. Die neue muss über Fahrdynamik, Traktion und Präzision überzeugen. BMW weiss: Genau dort wird es ernst.

BMW nimmt ausgerechnet Le Mans als Bühne für einen Ausblick auf die Zukunft von M. Dort, wo Benzin, Bremsstaub und Langstreckenmythos traditionell dichter in der Luft liegen als Vernunftargumente in Elektrodebatten, zeigt die Marke das BMW M Concept Neue Klasse. Ein Serienauto ist es noch nicht. Ein harmloses Schaustück aber auch nicht.

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Zeekr X: Das Update bringt mehr als Kosmetik

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Kategorie: Automobil
10. Juni 2026
  • Äusserlich bleibt der Zeekr X seinem klar gezeichneten Auftritt treu. Unter dem Blech legt das Modelljahr 2026 jedoch spürbar nach: Die stärkste Allradversion bringt es neu auf 496 PS.
    Das Update soll nicht nur auf der Überholspur überzeugen. Mit grösserem Kofferraum, zusätzlichen Ablagen und zwei kabellosen Ladeflächen gewinnt der kompakte Elektro-SUV auch im Alltag an Format.

Zeekr frischt den kompakten Elektro-SUV X zum Modelljahr 2026 auf. Äusserlich bleibt das Modell weitgehend vertraut, technisch fällt die Überarbeitung jedoch umfangreicher aus. Mehr Leistung, kürzere Ladezeiten und ein praktischerer Innenraum sollen den Zeekr X im wachsenden Feld der elektrischen Kompakt-SUV konkurrenzfähig halten.

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Abenteuer-Jeep im City-Format: Mit Mont-Blanc-Fantasien serienmässig

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Kategorie: Automobil
09. Juni 2026
  • In der Ausführung «The North Face» trägt der Avenger seine Abenteuerpose selbst im Stand überzeugend zur Schau – in «Snow White» mit schwarzem Dach und gelben Akzenten wirkt das kleine SUV fast so, als würde gleich der nächste Schotterweg rufen.
    In der Seitenansicht zeigt der Avenger seine kompakte, klare Linie – urban im Format, mit robusten Beplankungen und Offroad-Anmutung, aber ganz auf den europäischen Alltag zugeschnitten.
    Auch aus der schrägen Heckperspektive wirkt der smarte Jeep erstaunlich stämmig: schwarzes Dach, kräftige Beplankungen und der 4xe-Schriftzug setzen klare Signale in Richtung Abenteuer, ohne die Stadttauglichkeit zu verleugnen.
    Das Heck des Avenger bleibt schlicht und markentypisch aufgeräumt, der 4xe-Schriftzug verweist auf den elektrifizierten Allradantrieb, während die breite Spur dem kleinen Jeep einen erfreulich soliden Stand verleiht.
    Im Innenraum setzt der Jeep Avenger 4xe The North Face auf topografische Linien, robuste Materialien und gelbe Akzente an den bequemen Sitzen – eine aufgeräumte, wenn auch kunststoffgeprägte Abenteuerkulisse.
    Über den Schalter «Drive Mode» in der Mittelkonsole lassen sich die verschiedenen Fahrprogramme des Selec-Terrain-Systems anwählen, mit denen Leistung, Gasannahme und Traktion dem Untergrund angepasst werden.
    Zum Auftritt des Sondermodells gehört auch dieses Expeditions-Set mit Zelt, Flasche und Basislagerbox – praktisches Zubehör für alle, die das Abenteuer nicht nur im Prospekt suchen wollen.

Der Jeep Avenger 4xe 1.2 MHEV in der Sonderausführung «The North Face» ist ein Auto, an dem sich anschaulich erklären lässt, wie modernes Marketing im Automobilbau heute funktioniert. Denn diese Kooperation ist ein sauber kalkulierter Schulterschluss zweier Marken, die seit Jahren dasselbe Lebensgefühl verkaufen: Freiheit, Outdoor, Abenteuer – nur in unterschiedlicher Verpackung.

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Der stärkste Audi aller Zeiten: Nuvolari mit 1001 PS

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Kategorie: Automobil
08. Juni 2026
  • Breite Schultern, schmaler Blick: Die Front des Audi Nuvolari wirkt bewusst reduziert und beinahe martialisch. Hinter dem flachen Zweisitzer steckt der stärkste Serienantrieb, den Audi je gebaut hat.
    Aus der Vogelperspektive wird die Mittelmotor-Architektur besonders deutlich. Die dunklen Luftöffnungen und präzise gesetzten Flächen sind nicht blosse Dekoration, sondern Teil des ausgeklügelten Thermomanagements.
    Kein nostalgischer R8-Aufguss: Der Nuvolari zeichnet die Audi-Supersportwagen-Idee neu. Die Farbe Titanium, scharf geschnittene LED-Leuchten und sichtbare Aerodynamik-Elemente geben dem seriennahem Prototyp einen eigenständigen Auftritt.
    Das Heck folgt keiner modischen Pflichtübung, sondern der Physik. Diffusor, Luftauslässe und der adaptive Heckflügel sollen den Nuvolari bei hohem Tempo stabil auf der Strasse halten.
    Flach, breit und kompromisslos auf Leistung getrimmt: In der Draufsicht zeigt sich die klare Linienführung der Carrosserie. Zahlreiche Exterieur-Bauteile bestehen aus carbonfaserverstärktem Kunststoff.
    Die Heckansicht bleibt nüchtern und technisch geprägt. Hinter den Sitzen arbeitet ein Vierliter-V8-Biturbo, unterstützt von drei Elektromotoren und einem intelligent geregelten quattro-Antrieb.
    Das Cockpit konzentriert sich auf das Wesentliche: Fahrer, Lenkrad und Fahrbahn. Digitale Anzeigen, physische Bedienelemente und hochwertige Materialien sollen Bedienung und Konzentration verbinden.

Wer Audi nach dem Ende des R8 bereits aus der Liga der Supersportwagen verabschiedet hatte, muss den Abgesang vertagen. Mit dem Nuvolari meldet sich die Marke zurück – und zwar nicht mit einem nostalgischen Aufguss, sondern mit dem stärksten und schnellsten Serienfahrzeug, das Audi je gebaut hat.

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Lotus Eletre X: Der elektrische SUV mit eingebauter Reserve

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Kategorie: Automobil
03. Juni 2026
  • Homeslider Text:

    Lotus Eletre X: Der elektrische SUV mit eingebauter Reserve

  • Kraftvoller Auftritt vor rauer Kulisse: Der neue Lotus Eletre X verbindet die Präsenz eines grossen SUV mit einem Antriebskonzept, das auf lange Strecken zielt.
    Die Reserve fährt mit. Während die Elektromotoren den Vortrieb übernehmen, sorgt ein 2,0-Liter-Verbrennungsmotor als Generator bei Bedarf für zusätzliche Reichweite.
    Mehr als ein elektrischer Schönwetter-SUV: Mit bis zu 350 Kilometern rein elektrischer Reichweite und mehr als 1200 Kilometern Gesamtreichweite soll der Eletre X auch lange Etappen gelassen bewältigen.
    Im Innenraum zeigt sich der Eletre X von seiner komfortablen Seite. Hochwertige Materialien, grosszügige Sitze und eine aufgeräumte Mittelkonsole unterstreichen den Anspruch als Reisesportwagen im SUV-Format.
    Auch im Fond geht es nicht um Verzicht. Der Eletre X soll hohe Leistung und Langstreckentauglichkeit mit jenem Komfort verbinden, den man in dieser Klasse längst erwartet.

Lotus erweitert seine Modellpalette um eine ungewöhnliche Mischung aus Elektroauto und Langstrecken-SUV. Der neue Lotus Eletre X ist der erste Vertreter der markeneigenen X-Hybrid-Architektur.

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