carwing - Das Carrosserie- und Automagazin
Glas Troesch
Édition pour les Romands
Édition pour les Romands
carwing - Das Fachmagazin online
  • Home [img]
  • Carrosserie- & Fahrzeugbau
  • Lackierer
  • Automobil
  • Édition pour les Romands
  • Oldtimer
  • Tuning/Zubehör
  • News
  • Newsletter
  • Online Werbung
  • Impressum
  • Datenschutz
Axalta & Andre Koch Superbanner
Andre Koch Mobile DE
Akzo Nobel
Axalta & Andre Koch AG

Automobil

VW Multivan eHybrid 4Motion: Viel Raum, viel Technik, viel Gewicht

Details
Kategorie: Automobil
27. August 2026
  • Abseits der Strasse gehts für den «Multivan eHybrid Style» auf jedem Terrain problemlos vorwärts: Dank serienmässigem Allradantrieb.
    Neu gezeichnete Frontpartie mit verändertem Stossfänger, LED-Scheinwerfern und illuminierter Querspange zwischen den Leuchten: Der Multivan mit Jahrgang 2026 wurde umfangreich überarbeitet.
    Egal, auf welcher Unterlage: Der Multivan überzeugt mit Komfort, er federt sauber, läuft stabil geradeaus und bleibt gemessen an seinem grossen Innenraum angenehm leise. Laut VW kann er im E-Modus bis 130 km/h schnell fahren.
    «eHybrid 4Motion»: Der Schriftzug rechts unten an der Heckklappe garantiert bei vollem Akku elektrische Reichweiten bis 95 Kilometer. Im Teillastbereich schaltet sich der Benziner häufig ab, der Wagen segelt ohne Antrieb.
    Der helle Innenraum wirkt freundlich, luftig und insgesamt hochwertig. Zwar lässt auch VW nicht jede Kunststofffläche vergolden, doch Materialauswahl und Verarbeitung passen.
    Der Multivan setzt auf maximale Variabilität: Die Einzelsitze lassen sich auf dem Schienensystem flexibel verschieben oder drehen, während der Multifunktionstisch den Fond im Handumdrehen in einen mobilen Besprechungs- oder Essbereich verwandelt.
    Vis-à-vis-Bestuhlung, verschiebbarer Tisch und viel Bewegungsfreiheit: Das modulare Innenraumkonzept des VW Multivan verbindet Lounge-Atmosphäre mit hoher Alltagstauglichkeit – vom Familienausflug bis zum Geschäftstermin.
    Auch in der klassischen Siebensitzer-Konfiguration bleibt der Multivan seinem Konzept treu: Einzelsitze, verschiebbarer Multifunktionstisch und das variable Schienensystem ermöglichen eine flexible Nutzung des Innenraums.

Surcuolm liegt im Bündner Oberland, Richterswil unten am Zürichsee. Dazwischen warten Gefälle, Autobahn und genügend Kilometer, um einem Plug-in-Hybrid auf den Strom zu fühlen. Wir starten mit vollständig geladener Batterie. Als wir Richterswil erreichen, zeigt die elektrische Vorratskammer Ebbe. Das ist keine Blamage, aber eine brauchbare Lektion: Auch ein grosser Akku kennt Grenzen – besonders auf der Autobahn, wo bei gleichmässiger Fahrt kaum Gelegenheit zum Rekuperieren bleibt.

Weiterlesen …

Langstreckentest, Teil 1: Bestseller auf Bewährungsprobe – mit dem Tiguan Richtung Süden

Details
Kategorie: Automobil
25. August 2026
  • Homeslider Text:

    Langstreckentest, Teil 1: Bestseller auf Bewährungsprobe – mit dem Tiguan Richtung Süden

  • Aus den Bündner Bergen Richtung Süden: Vor dem Tiguan lagen rund 1680 Kilometer bis an die spanische Costa Blanca.
    Der Reisewagen: Der VW Tiguan R-Line trat mit 265 PS, 7-Gang-DSG und 4Motion zum Langstreckentest an.
    Noch in Graubünden: Von Surcuolm aus führte die Reise über Zürich, Genf und Frankreich bis in die Region Dénia.
    Ob Hin- oder Rückfahrt: Das Feriengepäck für vier Personen forderte die 652 Liter Kofferraumvolumen beinahe vollständig.
    Flasche, Proviant und Kleinkram: Die grossen Türfächer erwiesen sich auf der Reise als ausgesprochen praktisch.
    Auf 1680 Kilometern kann ein gut platziertes Tablet für den Reisefrieden wertvoller sein als zehn zusätzliche PS.

Ein Bestseller hat es nicht unbedingt leichter. Im Gegenteil. Wer sich derart gut verkauft, muss irgendwann erklären, warum. Der VW Tiguan kennt diese Rolle. Seit 2007 gehört er zum festen Inventar der SUV-Welt, seit 2024 steht die dritte Generation bei den Händlern. Bis zu deren Markteinführung waren in der Schweiz bereits mehr als 75 000 Exemplare verkauft worden.

Weiterlesen …

Strom ja, Verbrenner auch: Mercedes hält die C-Klasse am Leben

Details
Kategorie: Automobil
19. August 2026
  • Totgesagte leben länger: Parallel zur völlig neuen elektrischen C-Klasse erhält die bekannte Verbrenner-Limousine ein umfassendes Facelift. Foto: Mercedes-Benz.
    Die Grundform bleibt vertraut. Neu sind bei der Limousine unter anderem die Heckleuchten mit Stern-Grafik und die überarbeitete Schürze. Foto: Mercedes-Benz.
    Mehr Stern geht kaum: Der beleuchtete Kühlergrill trägt ein Chrommuster, die Tagfahrlichter eine Doppelstern-Signatur. Foto: Mercedes-Benz.
    Auch am Heck der Limousine setzt Mercedes neu auf eine deutlich sichtbare Stern-Grafik. Foto: Mercedes-Benz.
    Bekanntes Layout, neue Software: MB.OS bringt KI-Funktionen, Google Maps und drahtlose Aktualisierungen in die C-Klasse. Foto: Mercedes-Benz.
    Der warme Farbton Beechbrown gehört zu den neuen Möglichkeiten bei der Gestaltung des Innenraums. Foto: Mercedes-Benz.
    Auch das praktische T-Modell fährt weiter – wahlweise mit Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybridantrieb. Foto: Mercedes-Benz.
    Kontinuität mit Ladefläche: Das T-Modell bietet zwischen 490 und 1510 Liter Gepäckraum. Foto: Mercedes-Benz.
    Doppelstern-Tagfahrlicht und beleuchteter Kühlergrill prägen auch das neue Gesicht des T-Modells. Foto: Mercedes-Benz.
    Das T-Modell erhält am Heck eine eigene, flach gezeichnete Lichtsignatur und eine überarbeitete Schürze. Foto: Mercedes-Benz.
    Der hochformatige Zentralbildschirm bleibt erhalten. Dahinter arbeitet nun die jüngste MBUX-Generation auf Basis von MB.OS. Foto: Mercedes-Benz.
    Helle Polster und die dreigeteilt umklappbare Rücksitzlehne unterstreichen den komfortablen und praktischen Anspruch des T-Modells. Foto: Mercedes-Benz.

Mercedes entdeckt das Sowohl-als-auch. Kaum tritt die völlig neue elektrische C-Klasse an, erhält die bisherige Baureihe 206 mit Verbrennungsmotor das umfangreichste Upgrade ihrer Geschichte. Limousine und T-Modell fahren damit parallel zum neuen Stromer weiter. Für Freunde der klassischen C-Klasse ist das beinahe eine freudige Nachricht: Stuttgart kappt seine Wurzeln doch nicht vollständig.

Weiterlesen …

Kanten statt Kurven: Hyundai lässt den Tucson wachsen

Details
Kategorie: Automobil
19. August 2026
  • Doppelauftritt: Hyundai zeigt den neuen Tucson zusammen mit der robuster gezeichneten XRT-Version. Foto: Hyundai.
    Neue Kante: In der Seitenansicht fallen die geraden Flächen, eckigen Radhäuser und das beinahe senkrechte Heck besonders auf. Foto: Hyundai.
    Klare Ansage: Das durchgehende Lichtband und die hoch stehende Front geben dem Tucson einen deutlich massiveren Auftritt. Foto: Hyundai.
    Auch am Heck setzt Hyundai auf eine durchgehende Lichtleiste, senkrechte Leuchtelemente und einen breit ausgeschriebenen Modellnamen. Foto: Hyundai.
    Fast wie ein kleiner Santa Fe: Die kantige Silhouette verleiht dem neuen Tucson deutlich mehr Präsenz. Foto: Hyundai.
    Komplett neu sortiert: Ein kleines Display liegt im Sichtfeld des Fahrers, während der grosse zentrale Touchscreen das Cockpit dominiert. Foto: Hyundai.
    Der Fahrer blickt auf ein neu gestaltetes Lenkrad, eine schmale Digitalanzeige und den frei stehenden Zentralbildschirm. Foto: Hyundai.
    Helle Polster, horizontale Linien und orangefarbene Lichtakzente prägen die neue Innenraumwelt des Tucson. Foto: Hyundai.
    Aufgeräumt und luftig: Der flach gehaltene Armaturenträger und die breite Mittelkonsole lassen den Innenraum grosszügig wirken. Foto: Hyundai.

Hyundai zieht beim Tucson neue Kanten. Die fünfte Generation des SUV verabschiedet sich von den verspielteren Formen des Vorgängers und tritt deutlich geradliniger und aufrechter auf. Breite Lichtbänder an Front und Heck, kräftig ausgestellte Radhäuser und scharf gezeichnete Flächen verleihen ihm einen robusteren Auftritt. Die Ähnlichkeit mit dem grösseren Santa Fe ist kaum zu übersehen.

Weiterlesen …

Neuer Kia Niro: Vernunft kann durchaus attraktiv sein

Details
Kategorie: Automobil
11. August 2026
  • Der neue Kia Niro trägt eine deutlich geschärfte Front. Besonders ins Auge fallen die schmalen LED-Scheinwerfer und die vertikale Lichtsignatur.
    Mit 4,43 Metern Länge bleibt der Niro handlich. Die hohe Schulterlinie und die dunklen Schutzflächen unterstreichen seinen SUV-Auftritt.
    Ein 1,6-Liter-Benziner und ein Elektromotor liefern gemeinsam 138 PS. Die Kraft gelangt über ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderräder.
    Vertikale Rückleuchten, eine breite schwarze Heckpartie und der markante Dachspoiler prägen die Ansicht von hinten.
    Im aufgeräumten Cockpit kombiniert Kia digitale Instrumente mit einem zentralen Infotainmentdisplay. Apple CarPlay und Android Auto lassen sich kabellos nutzen.
    Der Kofferraum fasst 430 Liter und bietet eine breite Ladeöffnung. Damit empfiehlt sich der Niro auch für Familie, Freizeit und grössere Alltagseinkäufe.

Kia macht aus der Elektrifizierung keine Glaubensfrage. Der neue Niro setzt weiterhin auf einen klassischen Hybridantrieb – und benötigt weder Ladekabel noch Ladeplanung. Ein 1,6-Liter-Benziner und ein Elektromotor liefern gemeinsam 138 PS, geschaltet wird über ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Weiterlesen …

Bugatti Destrier: Der Bolide zieht den Smoking an

Details
Kategorie: Automobil
07. August 2026
  • Das dritte Einzelstück aus Bugattis «Programme Solitaire»: Der Destrier überträgt die Technik des Bolide in eine deutlich elegantere Form.
    Frontale Ansage: Der breite Hufeisengrill und die stark modellierten Kotflügel geben dem extrem flachen Destrier seine Präsenz.
    Rennsport trifft Haute Couture: Im Cockpit verbinden sich Leder und Nubuk in «Ambre Voyageur» mit dreidimensional gestricktem Textil.
    Massarbeit für einen einzigen Besitzer: Die Sitze tragen den Destrier-Schriftzug, feine Textilstrukturen setzen den Kontrast zum sichtbaren Carbon.
    Sapphire Celeste bei Nacht: Der eigens entwickelte Mehrschichtlack lässt die fliessenden Formen je nach Lichteinfall unterschiedlich wirken.
    Die Kehrseite der Eleganz: Am Heck treffen eine feine Lichtsignatur, der integrierte Flügel und vier zentrale Endrohre aufeinander.
    Vom Showpiece auf die Strasse: Trotz Concours-Ambitionen basiert der Destrier technisch weiterhin auf dem kompromisslosen Bolide.
    Von oben wird die extreme Architektur besonders deutlich: tiefe Fahrgastzelle, breite Radhäuser und eine stark eingezogene Taille.
    Fast zu filigran für einen Rennwagen: Das Lenkrad kombiniert freiliegende Metallstrukturen mit Leder und dem zentralen Bugatti-Emblem.
    Haute Couture statt nüchterner Boxengasse: «Ambre Voyageur», Sichtcarbon und aufwendig strukturierte Textilien prägen den Innenraum.
    Tief, breit und auf Spannung: Die Frontansicht zeigt, wie stark die Rennwagen-Proportionen des Bolide im Destrier weiterleben.
    Auch von hinten bleibt die Herkunft unverkennbar: Der Destrier kombiniert eine extrem breite Spur mit einer überraschend fliessenden Heckpartie.
    Zurückhaltung nach Bugatti-Art: Statt aufgesetzter Aero-Dramatik setzt die Front auf klare Flächen und einen markanten Hufeisengrill.
    Skulptur mit technischen Muskeln: Heckflügel, Diffusor und die vier zentralen Endrohre verraten, dass unter der eleganten Hülle ein Bolide steckt.
    Die Seitenansicht bringt die Idee des Destrier auf den Punkt: extrem flach, kraftvoll über den Rädern und fast frei von optischem Ballast.
    Vier Rohre, schmale Leuchten, mächtiger Diffusor: Am Heck lässt sich die Rennstrecken-DNA dann doch nicht ganz verstecken.
    Eleganz auf grossem Fuss: Die mächtigen Räder unterstreichen die gestreckte Silhouette und die ungewöhnlich tiefe Carrosserie.
    Streitross an der Küste: In Fahrt wirkt der Destrier weniger wie ein Concours-Stück und wieder deutlich mehr wie der Bolide, der darunter steckt.
    Nachtfahrt statt Laufsteg: Im Profil zeichnet das Licht jene fliessenden Linien nach, die den Destrier vom kompromisslosen Bolide absetzen.

Was passiert, wenn Bugatti seinem radikalsten Rennstreckenauto die martialische Aero-Rüstung auszieht? Ausgerechnet dann wird aus dem Bolide ein Destrier – ein Streitross für den Concours d’Elegance statt für die Jagd nach Rundenzeiten.

Weiterlesen …

James Bond war gestern: Dieser Aston Martin zieht in den Krieg

Details
Kategorie: Automobil
06. August 2026
  • Kein neuer Aston für die Schweizer Passstrasse: Der Dreadnought pflügt ausschliesslich durch die digitale Welt von «Call of Duty: Modern Warfare 4» – dafür mit reichlich martialischem Auftritt.
    Kantig, hochbeinig und ziemlich furchteinflössend: Mit klassischer Aston-Martin-Eleganz hat der Dreadnought auf den ersten Blick wenig gemein. Die feinen Details verraten seine Herkunft trotzdem.
    Supercar-DNA trifft Kampfanzug: Riesige Geländereifen, enorme Bodenfreiheit und eine Karosserie wie eine fahrende Festung. Zurückhaltung stand offensichtlich nicht im Lastenheft.
    Auch von hinten keine leichte Kost: Der Dreadnought kombiniert wuchtige Proportionen mit einer erstaunlich filigranen Lichtsignatur – digitale Designer dürfen eben etwas hemmungsloser arbeiten.
    Breitbeinig vor der nächsten Mission: Panzerung, Zusatzscheinwerfer und gewaltige Reifen machen klar, dass dieser Aston weniger für die Fahrt zum Golfclub gedacht ist.
    Vier Endrohre und ein Heck wie eine Festungsmauer: Spätestens aus dieser Perspektive wird klar, warum Aston Martin für den Dreadnought einen virtuellen V12 vorgesehen hat.
    Zwischen Gras und Gestrüpp zeigt der Dreadnought seine Offroad-Seite. Einen echten Lackkratzer muss Aston Martin trotzdem nicht fürchten – Pixel sind bekanntlich geduldig.
    Riesige Räder, freiliegende Fahrwerkselemente und ein Heck mit reichlich Dramaturgie: Realistische Zurückhaltung war bei diesem Projekt ungefähr so wichtig wie ein Parkassistent auf dem Schlachtfeld.
    Überraschung im martialischen Äusseren: Das Cockpit könnte beinahe aus einem exklusiven Concept Car stammen. Carbon, feine Materialien und klare Instrumente statt bloss nackter Militärtechnik.
    Selbst im virtuellen Gefecht bleibt man Gentleman: Aston-Martin-Lenkrad, Carbon und goldfarbener Schalthebel bringen eine Portion britischen Luxus ins Kampfgebiet.
    Navigation war gestern: Das breite Display bündelt Fahrdaten und taktische Informationen. Wer hier falsch abbiegt, verpasst offenbar nicht bloss die nächste Ausfahrt.
    Auch hinter den Vordersitzen geht es erstaunlich vornehm zu. Gepolsterte Elemente und feine Details zeigen, wie ernst Aston Martin selbst einen Wagen nimmt, den es eigentlich gar nicht gibt.
    Ein Blick durchs Seitenfenster zeigt, wie weit die Designer ihre virtuelle Fingerübung getrieben haben. Selbst Sitz- und Innenraumdetails wurden nicht dem Zufall überlassen.
    Licht aus kleinen Quadraten: Die mächtigen Frontscheinwerfer geben dem Dreadnought einen eigenen Blick – irgendwo zwischen Aston Martin, Expeditionsfahrzeug und Science-Fiction.
    Drei schmale Lichtbalken markieren die äusseren Frontpartien. Ein kleines Detail, das dem kantigen Koloss überraschend viel Präzision verleiht.
    Auch aus nächster Nähe wurde nicht geschummelt: Leuchten, Kühleröffnungen und Oberflächen sind detailliert ausgearbeitet. Für ein Auto ohne Strassenzulassung erstaunlich viel Liebe zum Detail.
    Hinten wird es rot und ziemlich dramatisch: Die schmalen Leuchtelemente sitzen tief unter der scharf gezeichneten Karosserie. Ein bisschen Supersportwagen steckt eben doch im virtuellen Panzer.
    Diese Finnen hätten bei einem Serienauto vermutlich sofort die Aerodynamiker auf den Plan gerufen. Im Dreadnought dürfen sie einfach spektakulär aussehen – manchmal hat die virtuelle Welt ihre Vorteile.
    Aston Martin bis zum letzten Pixel: Markenname, Carbonstruktur und vier gewaltige Endrohre lassen keinen Zweifel daran, wer hinter diesem martialischen Heck steckt.
    Selbst das Radzentrum wird zur Designstudie: technische Formen treffen auf goldfarbene Akzente. Für Details, die beim Spielen kaum jemand lange betrachten dürfte, erstaunlicher Aufwand.
    Geländereifen im XXL-Format und sichtbar inszenierte Fahrwerkstechnik: Der Dreadnought soll nicht nur gefährlich aussehen, sondern im Spiel auch entsprechend auftreten.
    Klassische Aussenspiegel? Viel zu gewöhnlich. Kleine Kameras übernehmen den Blick nach hinten – schliesslich befindet sich der Dreadnought zumindest technisch in einer Welt ohne Zulassungsbehörde.
    Zusätzliches Licht über der Frontscheibe gehört bei einem taktischen Geländewagen offenbar zum guten Ton. Aston Martin verpackt selbst dieses Detail ungewöhnlich elegant.
    Am Ende bleibt der Flügel: Das Aston-Martin-Emblem auf der mächtigen Haube ist vielleicht das schönste Detail des ganzen Projekts. Selbst wenn rundherum «Call of Duty» herrscht, muss schliesslich klar sein, wer hier vorfährt.

Normalerweise baut Aston Martin Autos für Menschen, denen ein gewöhnlicher Sportwagen ein wenig zu gewöhnlich ist. Nun erweitert die britische Nobelmarke ihr Tätigkeitsfeld: Panzerung, Waffenfach, Reservetanks. Fehlt eigentlich nur noch die Teemaschine. Zum Glück findet das Ganze vorerst nur auf dem Bildschirm statt.

Weiterlesen …

Kein Bildschirm, kein Strom: Hennessey entfesselt den Blackbird

Details
Kategorie: Automobil
04. August 2026
  • Flach, breit und mit einem Blick, der kaum nach Strassenzulassung fragt: Der Blackbird eröffnet Hennesseys nächstes Hypercar-Kapitel.
    Keine Weiterentwicklung des Venom F5, sondern ein Neubeginn auf eigener Carbon-Plattform. Der Blackbird ist erst das zweite vollständig neu konstruierte Hennessey-Modell.
    Rund 810 bis 860 PS treffen auf Heckantrieb und Handschaltung. Fahrspass soll hier wichtiger sein als die nächste absurde Rekordzahl – zumindest offiziell.
    Statt eines gewaltigen Heckflügels setzt Hennessey auf bewegliche Aerodynamik. Die vertikalen Stabilisatoren zitieren unverkennbar die Lockheed SR-71.
    Die lange, extrem flache Seitenlinie orientiert sich stärker an einem Fluggerät als an einem klassischen Supersportwagen. Unter der fliessenden Hülle steckt eine vollständig aus Carbon gefertigte Struktur.
    Diffusor, Luftauslässe und aktive Elemente machen das Heck zur aerodynamischen Kommandozentrale. Dezente Zurückhaltung sieht anders aus – wäre hier aber auch völlig fehl am Platz.
    Michelin Pilot Sport Cup 2 sollen die Kraft auf den Asphalt bringen. Dahinter arbeitet ein innenliegendes Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern.
    Fliessende Flächen treffen auf scharf geschnittene Luftkanäle. Beim Blackbird dient die Carrosserie nicht bloss der Show, sondern als Teil eines ausgeklügelten Aerodynamikkonzepts.
    Die tief eingeschnittenen Seitenkanäle erinnern an moderne Formel-1-Seitenkästen. Skulptur und Luftführung verschmelzen zu einer ziemlich kostspieligen Einheit.
    Vier zentral angeordnete Endrohre zitieren die Auslassöffnungen des Raketenflugzeugs Bell X-1. Den passenden Sound soll ein V8-Saugmotor mit mehr als 9000 Touren liefern.
    Die angepeilte Höchstgeschwindigkeit beträgt 354 km/h. Dennoch versteht Hennessey den Blackbird nicht als Rekordjäger, sondern als Hypercar für lange, schnelle Reisen.
    Keine Bildschirme, keine Lenkradtasten, kein digitaler Jahrmarkt: Ein analoger Drehzahlmesser und die offene Sechsgang-Schaltkulisse bestimmen den Arbeitsplatz.
    Leder, Carbon und echte Schalter ersetzen die übliche Display-Landschaft. Navigation und Smartphone-Anbindung bleiben verfügbar, dürfen sich optisch aber gefälligst zurückhalten.
    Mehr Platz als im Venom F5, komfortable Sitze und Stauraum für längere Reisen gehören zum Konzept. Der Cowboyhut erinnert vorsorglich daran, wo dieses Zwei-Millionen-Franken-Spielzeug gebaut wird: in Texas.

Die Zukunft des Hypercars sieht plötzlich erstaunlich altmodisch aus. Hennessey verzichtet beim neuen Blackbird auf Elektromotoren, Turbolader und digitale Spielereien. Stattdessen gibt es einen V8-Saugmotor, eine offene Sechsgang-Schaltkulisse und einen echten Zündschlüssel. Revolution durch Rückschritt – manchmal kann Fortschritt so einfach sein.

Weiterlesen …

Schneller mit weniger: Lotus bringt den Emira 420 Sport

Details
Kategorie: Automobil
28. Juli 2026
  • Homeslider Text:

    Schneller mit weniger: Lotus bringt den Emira 420 Sport

  • Volle Konzentration auf die Ideallinie: Mit 421 PS, Hinterradantrieb und 300 km/h Spitze wird der Emira 420 Sport zum schnellsten Vierzylinder-Serienauto der Welt.
    Die optionale Carbon-Heckklappe mit ihren markanten Lamellen spart 4,9 Kilogramm und leitet zugleich Wärme aus dem Motorraum – eine funktionale Verbeugung vor dem Esprit Turbo.
    Gebaut für kurvige Strassen, gerüstet für die Rennstrecke: Der neue Emira liegt fünf Millimeter tiefer und soll noch direkter auf Lenkbefehle reagieren.
    Mehr Himmel über dem Cockpit: Das neue, herausnehmbare Glasdach ist künftig für die gesamte Emira-Baureihe erhältlich.
    Leichtbau mit Tradition: Die Lamellen aus sichtbarem Carbon erinnern an frühere Lotus-Modelle, erfüllen beim Emira aber weit mehr als nur dekorative Pflichten.
    Die vergrösserten seitlichen Lufteinlässe versorgen den kräftigeren Turbomotor mit zusätzlicher Kühlluft und schärfen ganz nebenbei den Auftritt.
    Schwarzes Nappaleder, perforiertes Alcantara und orangefarbene Akzente schaffen ein Cockpit, das kaum Zweifel daran lässt, wer hier im Mittelpunkt steht.
    Geschmiedete 20-Zoll-Räder in «Satin Dark Grey» treffen auf Vierkolben-Bremssättel und Bremsscheiben mit 370 Millimetern Durchmesser an der Vorderachse.

Lotus baut neuerdings auch elektrische Luxusautos mit reichlich Gewicht. Beim Emira 420 Sport erinnern sich die Briten nun wieder an ihre Kernkompetenz: möglichst wenig Masse, möglichst viel Fahrgefühl – und diesmal auch ziemlich viel Leistung.

Weiterlesen …

920 PS im Massanzug: Lamborghini trägt jetzt Nadelstreifen

Details
Kategorie: Automobil
21. Juli 2026
  • Massarbeit aus Sant’Agata: Der hellblaue Temerario gehört zu lediglich zwei exklusiven «Ad Personam»-Exemplaren.
    Flach, breit und ziemlich unmissverständlich: Die sechseckigen Tagfahrlichter geben der Front ihren markanten Ausdruck.
    Schwarze Räder und eine mächtige Keramikbremsanlage liefern den sportlichen Kontrast zur eleganten Lackierung.
    Die feinen weissen Linien erinnern an die Konstruktionsstriche einer Designskizze und betonen die scharf gezeichnete Carrosserie.
    Selbst am Aussenspiegel und entlang der Fensterlinie setzt sich das vom italienischen Schneiderhandwerk inspirierte Gestaltungskonzept fort.
    Am Heck übernehmen dunkle Flächen, kantige Leuchten und ein ausgeprägter Diffusor das Kommando. Mit feinem Zwirn allein ist es eben nicht getan.
    Im Cockpit der Alleggerita-Ausführung ersetzt leichtes CorsaTex die Schurwolle. Hellblaue Akzente und individuelle Stickereien sorgen dennoch für Haute Couture.
    **Bild 08:** 
Carbon, präzise Nähte und ein farblich abgestimmter Startknopf: Auch die Mittelkonsole trägt den Massanzug bis ins letzte Detail.

Neu ist bei diesem Lamborghini nicht der Antrieb, sondern der Anzug. Für das Goodwood Festival of Speed hat die Sportwagenmarke zwei besonders exklusive Temerario geschaffen. Beide stammen aus dem Individualisierungsprogramm «Ad Personam» – und beide sollen italienische Schneiderkunst mit brachialer Leistung verbinden.

Weiterlesen …

Seite 2 von 180

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10

Neuste Artikel: Automobil

Eine Schraube, vier Marken, rund vier Millionen Autos

Eine Schraube, vier Marken, rund vier Millionen Autos

27. Sep. 2026
Nissan Pixo: Klein im Format, gross bei der Technik

Nissan Pixo: Klein im Format, gross bei der Technik

23. Sep. 2026
Skoda Peaq 90x: Sieben Sitze und eine grosse Portion Ruhe

Skoda Peaq 90x: Sieben Sitze und eine grosse Portion Ruhe

21. Sep. 2026
Skoda Epiq im ersten Test: Bodenständig trotz grosser Kulisse

Skoda Epiq im ersten Test: Bodenständig trotz grosser Kulisse

16. Sep. 2026
Skoda Kodiaq RS im Test: Wenn die Vernunft plötzlich 265 PS hat

Skoda Kodiaq RS im Test: Wenn die Vernunft plötzlich 265 PS hat

16. Sep. 2026
Langstreckentest, Teil 3: Enge spanische Gassen, offenes Dach – und warum der Tiguan seinen Erfolg erklärt

Langstreckentest, Teil 3: Enge spanische Gassen, offenes Dach – und warum der Tiguan seinen Erfolg erklärt

10. Sep. 2026

Newsletter: Anmeldung hier

Akzo Nobel DE
expertcenter
Domenico Technik GmbH
Jasa AG DE
Carrosserie Greco AG
Surventis Button
Autoglas DE
CFS
  • Carrosserie- und Fahrzeugbau
  • Lackierer
  • Automobil
  • Oldtimer
  • Tuning/Zubehör
  • Branchen-News
  • Édition pour les Romands
  • Impressum
  • Datenschutz

carwing.ch

Heinz H.Schneider GmbH
Via Pradual 1
7138 Surcuolm GR

info@carwing.ch
Tel. 081 933 16 84
Webdesign by Tomppa - Webagentur Zürich
PRINT